Apple Watch: Viele Besitzer empfehlen sie nicht weiter

Mittlerweile ist die Smartwatch aus dem Hause Apple seit einiger Zeit verfügbar und besitzt bereits eine ansehnliche Anzahl an Nutzern. Daher stellt sich nun die Frage, was diese von der Apple Watch halten und ob sie diese auch weiterempfehlen würden.

Das Marktforschungsunternehmen UserTesting hat laut einem Bericht von Forbes, 52 Besitzer der Apple Watch befragt, die alle mit Ihrer Smartwatch zufrieden sind. Allerdings planen nur 38 Prozent von Ihnen, sie ihren Freunden zu empfehlen. 35 Prozent verhalten sich daraufhin passiv, während sich 27 Prozent kritisch gegenüber der Apple Watch äußern.

Laut dem Marktforschungsunternehmen, ist das größte Ärgernis für die Besitzer der Apple Watch, die bisherigen Drittanbieter-Apps. Diese seien zu langsam und im Vergleich zu den nativen Apps von Apple unzuverlässig.

Michael Mace von UserTesting, der selbst zehn Jahre bei Apple im Bereich Marketing tätig war, ist der Meinung, dass die Apple Watch erst durch die Apps von Drittanbietern interessant wird. Ähnlich verhielt es sich bei dem iPhone 2007, da existierte zum Release kaum eine der vielen Apps, die heute sehr geschätzt werden.

Auf der WWDC 2015 wurde mit WatchOS 2.0 ein neues Betriebssystem für die Uhr vorgestellt. Damit sollen erstmals Apps von Drittanbietern ermöglicht werden, die ausschließlich auf der Apple Watch laufen. Allerdings ist WatchOS 2.0 inklusive Apps bislang noch nicht auf dem Markt.

Laut dem Forbes-Bericht sind für die Besitzer eher die einfachen Funktionen von Interesse. Über zwei Drittel finden, dass die Uhr ihr Leben einfacher macht, da sie ihr iPhone seltener aus der Tasche ziehen müssen. Knapp ein Drittel äußerten sich positiv über den integrierten Schrittzähler und rund 10 Prozent finden die Benachrichtigungen durch die Vibrationsfunktion gut.

Quelle: Forbes (via Maclife)

Image „Apple Watch“ (adapted) by raneko (CC BY 2.0)

Patrick Kiurina

Patrick Kiurina war 2015 bis Ende 2016 für die Netzpiloten aktiv und studierte vorher Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Uni Wien. Neben Technik interessiert er sich gleichermaßen auch für Sport und Musik.

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