Filters for Photos: Der kleine Foto-Effekt am Mac für zwischendurch

Auch wenn ich meistens die gleichen Foto-Tools benutze, probiere ich immer wieder gern neue aus. Jetzt bin ich auf das kostenlose Programm „Filters for Photos“ für Mac OS X vom kalifornischen Entwickler Macphun gestoßen. Wer gern Presets nutzt anstatt ein Bild mit größerem Aufwand individuell zu bearbeiten, wird die Anwendung mögen. „Filters for Photos“ ermöglicht, Bildern mit bis zu 30 Voreinstellungen schnell und einfach einen besonderen Look zu verpassen. Ihr kennt das zum Beispiel von Instagram.

Das Programm läuft als Stand-Alone-Version oder als Erweiterung für das Mac-Standardprogramm „Apple Fotos“. Wie ihr es als Erweiterung installiert, erklärt Apple hier. Von Haus aus bietet die App 15 Filter. Registriert ihr euch mit einer Mail-Adresse, werden weitere 15 freigeschaltet.

Die Verwendung ist einfach. In der Stand-Alone-Variante ladet ihr das zu bearbeitende JPG-File in die Maske und wählt unten aus dem Filmstreifen euren favorisierten Filter aus. Im rechten Fensterbereich könnt ihr die Filterstärke als Ganzes variieren. Mit einem Klick auf „Mask“, lassen sich Bildteile selektiv bearbeiten.

Seid ihr fertig, drückt ihr auf „Apply“. Danach könnt ihr das Bild mit dem Export-Knopf oben links lokal speichern, im Social Web teilen oder an ein anderes Programm wie Photoshop übergeben. Nutzt ihr Filters for Photos als Erweiterung für Apple Fotos, entfällt die Weitergabe-Funktion an ein anderes Programm.

Filters for Photos erfindet das Rad nicht neu. Es ist eine intuitive Lösung, wenn ihr Bilder schnell zwischendurch für Facebook oder Twitter aufbereiten wollt. Einen vollwertigen Foto-Editor ersetzt die Anwendung natürlich nicht. Die App ist derzeit nur in einer englischsprachigen Version im Mac App Store oder auf der Herstellerseite kostenlos erhältlich.

Berti Kolbow-Lehradt

Berti ist ein pragmatischer Tech-Nerd, der gern Dinge testet, die das Leben komfortabler gestalten und vor allem Spaß bereiten. Er liebt smarte Unterhaltungstechnik sowie digitale Fotografie – und gibt gern Ratschläge dazu. Daher auch der Spitzname „RatgeBerti“. Wäre er nicht Technik-Journalist geworden, dann in einem anderen Leben vielleicht Superheld mit Technik-Overkill (Batman?) oder menschlicher Side-Kick bei den Transformers.

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