IOS 6 bringt Schutzmechnismus vor der Herausgabe von Daten mit

Apple hat einen schon seit längerer Zeit angekündigten Schutzmechnismus in iOS 6 integriert. Mit Hilfe dessen soll die Herausgabe persönlicher Daten erst nach Einwilligung des Nutzers erfolgen. Diverse US Kongressabgeordnete hatten ein derartiges Feature im mobilen Betriebssystem von Apple gefordert. In der Praxis bedeutet das, dass ein Fenster aufpoppt dass den Nutzer entscheiden lässt, ob die Daten übertragen werden dürfen oder nicht.

Apps müssen auf diese neue Funktion vorbereitet werden

Apple hatte bereits im Februar dazu aufgerufen, dass Apps die unbedingt auf Daten Zugriff haben wollen diese auf die neuen Mechanismen zum Datenschutz vorbereiten sollen. Das gilt beim Zugriff auf Kontaktdaten, Kalenderdaten, Erinnerungen und die Fotobibliothek. Besonders Apps wie Facebook oder auch LinkedIn wurden in der Vergangenheit schon des Öfteren wegen des Zugriffs auf persönliche Daten kritisiert. Apple hatte im Zusammenhang mit einer Gesetzesänderung im Bundesstaat Kalifornien umfassende Maßnahmen umgesetzt, die auch in Mac OS bei Anwendungen zum Tragen kommen.


App bekommt bei Ablehnung keine Informationen

Der Mechanismus zum Schutz funktioniert dabei folgendermaßen: Will eine App auf die Daten zugreifen öffnet sich unter iOS eine Meldung mit dem Hinweis auf den Zugriff. Lehnt der Besitzer des Gerätes den Zugriff ab so bekommt die App eine 0 als Antwort und der Zugriff wird nicht gewährt. Die Beta von iOS 6 war direkt nach der Keynote zur World Wide Developer Conference veröffentlicht worden.

Christoph Till

hat vom Februar 2012 bis zum Mai 2013 alle Hauptnachrichten von appleunity verfasst. Seine Leidenschaft ist das Radio und so ist es auch kein Wunder, dass er sich eine Auszeit genehmigt um vorerst der Moderatorentätigkeit nachzugehen.

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