iPhone 7: Scheinbar kaum Veränderungen

Wie üblich wird Apple im Herbst diesen Jahres sein neues iPhone-Modell vorstellen. Nach den zaghaften Änderungen am Vorgänger iPhone 6s, sind viele Fans und Analysten von einer kompletten Neuentwicklung ausgegangen. Die Neuerungen könnten Gerüchten zufolge allerdings deutlich weniger bieten, als zunächst erwartet.

Bereits seit längerem kursieren diverse Gerüchte zum iPhone 7. Jetzt hat auch das renommierte Wall Street Journal Informationen von Insidern erhalten. Demnach soll das Gerät noch dünner werden als sein Vorgänger werden und dazu noch wasserdicht. Auch verdichten sich weiter die Hinweise, dass Apple beim nächsten Modell die Kopfhörerbuchse streicht.

Bislang war die Klinke bei allen iPhone-Generationen ein fester Bestandteil. Anstatt der üblichen Klinke soll das neue iPhone über den Lightning-Port angeschlossen werden oder über Bluetooth verbunden werden. Dem Wall Street Journal zu urteilen, soll das neue Smartphone aus dem Hause Apple sehr dem aktuellen Modell ähneln. Neben der fehlenden Kopfhörerbuchse, soll das vermeintliche iPhone 7 lediglich noch dünner werden, wodurch es resistenter gegen Wasser sein soll.

In der Vergangenheit des Kultkonzerns aus Cupertino ist es immer wieder dazu gekommen, dass Schnittstellen weggelassen wurden und sich der iPhone-Hersteller damit durchsetzte. So wurde beim iMac auf ein Floppy-Laufwerk verzichtet, als dieses noch Nutzung fand und bei den neueren Geräten wurde das CD-Laufwerk gestrichen. Auch im Smartphone-Bereich ist die Vorgehensweise nichts neues. So wurde 2012 mit dem iPhone 5 ein neuer Anschluss eingeführt, wodurch die alten Ladekabel nutzlos wurden.

Das iPhone ist das wichtigste Produkt für Apple und sorgt für zwei Drittel des Umsatzes. So darf man gespannt sein, ob Apple bei der vermuteten Präsentation im Herbst noch ein Ass im Ärmel hat. Ist dies nicht der Fall, wird die üblicherweise alle zwei Jahre stattfindende Generalüberholung der iPhone-Serie wohl in diesem Jahr ausbleiben.

Dem Wall Street Journal zu urteilen, soll das iPhone erst 2017 wieder grundlegend überarbeitet werden und ein neues Design erhalten.

Image „iPhone 7 Back“ (adapted) by Jan-Willem Reusink (CC BY 2.0)

Patrick Kiurina

Patrick Kiurina war 2015 bis Ende 2016 für die Netzpiloten aktiv und studierte vorher Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Uni Wien. Neben Technik interessiert er sich gleichermaßen auch für Sport und Musik.

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