Kanadischer Anwalt verklagt Apple wegen Time Capsule

Und auf einmal waren die Fotos futsch! Ein kanadischer Anwalt hat Apple zur Zahlung eines Schmerzensgeldes von 25000 kanadischen Dollar verklagt. Der Grund: Aufgrund eines Hardwarefehlers seien die Babyfotos seines Sohnes unrettbar verloren gegangen. Die Fotos stammten von seinem iPhone welches vor der Time Capsule den Geist aufgegeben hatte.

Apple Store Mitarbeiter konnten Bilder nicht retten

Die Fotos waren direkt vom iPhone auch drahtlos auf der Time Capsule gesichert worden, die etwas später kaputt gegangen war. Der Anwalt wandte sich in der Hoffnung auf Rettung der Bilder an einen Apple Store in seiner Nähe. Die Mitarbeiter des Stores konnten die Babyfotos allerdings nicht mehr retten. Daraufhin zog der Anwalt vor Gericht. Apple habe bei den Festplatten Serverqualität versprochen. Entgegen der versprochenen Sicherheit bei der Sicherung von Daten seien die Daten eben nicht sichergestellt. In einem Bericht der auf der kanadischen Seite von CBS erschienen ist berichtet der Anwalt, dass er von in verschiedenen Foren recherchiert habe. Dort habe sich gezeigt, dass viele Nutzer ähnliche Defekte wie er erleben mussten. Deswegen verklagt er Apple auf Schadenersatz und Schmerzensgeld für die verlorenen Fotos.


Sicherungsmöglichkeiten durch iCloud

Mittlerweile sind die Möglichkeiten, Fotos zu sichern etwas reichhaltiger geworden. Beispielsweise können Dienste wie Dropbox oder auch die iCloud zu Rate gezogen werden. Die Fotooption von iCloud ist vor kurzem deutlich verbessert worden.