Klage abgewiesen: Samsung Galaxy Tab darf in den USA weiter verkauft werden

Und wieder hat Apple eine Niederlage gegen Samsung im Kampf gegen das Galaxy Tab einstecken müssen. In den USA klagte das Unternehmen bereits zum zweiten Mal gegen die Koreaner und wollte einen Verkaufsstopp der Galaxy Tab Reihe erwirken. Die Klage wurde von dem Gericht in Kalifornien mit der Begründung abgewiesen, dass derzeit ein anderes Berufungsverfahren zum Samsung Galaxy Tab in den USA läuft.

Verkaufsstopp bereits im Dezember verhindert

Die zuständige Richterin Lucy Koh hatte bereits im Dezember eine Klage des Computerkonzerns abgewiesen. Per Berufung wollte Apple jedoch einen erneuten Antrag auf Verbot des Verkaufs des Samsung Galaxy Tab 10.1 erwirken. Bei dem Gerichtsverfahren geht es um ein ähnliches Thema, dass den Verkauf bereits in Deutschland unterbunden hatte. Apple wirft Samsung vor, das Design des Tablets iPad kopiert und für sein eigenes Produkt verwendet zu haben. Auch in Deutschland wird über diesen Fall weiterhin verhandelt.

Angepasste Modelle gegen Apple Klagewelle

In Deutschland hatte Samsung bereits angepasste Modelle mit dem Samsung Galaxy Tab 10.1N veröffentlicht. Auch das kleinere Modell wurde nach den Klagen gegen das Unternehmen angepasst. Apple verklagte Samsung darauf ein weiteres Mal, war mit der Klage aber nicht erfolgreich. Apple reichen die Anpassungen nicht aus, sodass der Konzern auch in Deutschland in Berufung gegangen ist.