Line Dock: Kampf dem Adapter-Wahnsinn

Notebooks werden in der heutigen Zeit immer dünner und leichter. Dadurch sind die Geräte zwar noch angenehmer für den Transport geeignet, allerdings führt dies auch zu einer sinkenden Anschlussvielfalt. So werden Anschlüsse gerne weggelassen, wie es zuletzt bei dem neuen MacBook Pro der Fall war. Zudem werden die Akkus kleiner wodurch einem weniger Akkukapazität geboten wird. Das Gerät Line Dock möchte dem entgegenwirken und bringt die wichtigsten Anschlüsse (USB 3.0, USB Typ C, HDMI, MiniDisplay und SD-Slot) in einer All-In-One-Lösung zurück.

Line Dock kann man sich im Großen und Ganzen als Erweiterung für das MacBook bzw. ein Notebook vorstellen, Voraussetzung ist ein USB-C-Anschluss. Erhältlich ist Line Dock in drei verschiedenen Display-Größen. Wie auch bei den aktuellen MacBook Pro Geräten sind diese in 12 Zoll, 13 Zoll und 15 Zoll erhältlich. Line Dock ist so gestaltet, dass es direkt unter dem mobilen Gerät Platz findet, allerdings kann es auch einfach neben dem Gerät platziert werden.

Line Dock bringt einem alle wichtigen Anschlüssen und Funktionen zurück, die mit der Zeit immer mehr auf der Strecke bleiben. Der Akku ist 20.000 mAh stark und kann ein 13 Zoll großes MacBook Pro einmal komplett aufladen. Mit den zahlreichen Anschlussmöglichkeiten wie beispielsweise USB-B, SD-Kartenleser oder HDMI, spart man sich hier die ansonsten unvermeidlichen Adapter. Außerdem ist in dem Gerät eine SSD integriert mit 256 Gigabyte, 512 Gigabyte oder 1 Terrabyte Speicherplatz.

Damit aber noch nicht genug. Line Dock verfügt nämlich noch über vier Ladepads, mit denen man bei Bedarf bis zu vier Smartphones kabellos (Qi-Standard) aufladen kann. Außerdem wirkt ein integriertes Kühlsystem dem Überhitzen des Notebooks bei hoher Leistung entgegen.

Derzeit wird Line Dock noch auf Indiegogo finanziert und hat sein gesetztes Ziel von 50.000 US-Dollar bislang noch nicht erreicht. Für die Version ohne internen Speicherplatz werden derzeit 140 Euro fällig, während bei einem Preis von rund 230 Euro 256 Gigabyte integriert sind.

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Patrick Kiurina

Patrick Kiurina ist seit 2015 für die Netzpiloten aktiv und studierte vorher Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Uni Wien. Neben Technik interessiert er sich gleichermaßen auch für Sport und Musik.

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