Mobile Apps: Apple ist Marktführer!

Der Zuwachs und die Beliebtheit mobiler Apps nimmt stetig zu. Laut einer Prognose der Marktforscher von iSuppli sollen Apps von Apple, Google, Nokia und Research In Motion 2011 einen Umsatz von 3,9 Milliarden Dollar machen. Dabei soll Apple 76 Prozent des gesamten Umsatzes einnehmen und ist somit klarer Marktführer.

Welch‘ gewaltiges Ausmaß die mobilen Apps innerhalb zwei Jahren verrichteten, lassen sich in den folgenden Zahlen besonders gut erkennen.  2009 lag der Umsatz bei 830,6 Millionen US-Dollar, doch in diesem Jahr soll der Umsatz knapp um das 4,7-fache steigen, auf 3,9 Milliarden US-Dollar. Davon sollen rund 2,91 Milliarden an Apple fließen, was rund 76 Prozent ausmacht.

Zu beachten scheint aber der Zuwachs 2011 von Apple zu sein. Mit einem 63,4 prozentigen Anstieg etwas langsamer als der gesamte Marktanteil der Apps.


Googles Android soll laut iSuppli hingegen um 300 Prozent explosionsartig nach oben schießen, aber mit 425 Millionen US-Dollar weit hinter Apple bleiben. Die restliche Konkurrenz der BackBerry- und Nokia-Apps sollen einen Umsatz von 200 bis 300 Millionen US-Dollar vermelden können.

Beachtlich scheint, dass die Marktforscher von Distimo prophezeien, Android werde bereits im Juli 2011 mehr Applikationen als der App Store haben. Und schon im Jahr 2014 soll laut iSuppli der Umsatz bei unglaublichen 8,3 Milliarden US-Dollar liegen. Dabei soll sich Apple mit 60 Prozent der Marktanteile vor Android halten können.

Gründe dafür scheinen nicht nur die steigende Nutzung der Smartphones und die damit verbundene Verwendung von mobilen Apps, sondern auch die stetig wachsende Technik mit zusätzlich optimierten Apps. Aber auch die starke Nutzung der iPads oder iPod Touches sollte zumindest Apple zusätzliche Einnahmequellen einbringen.

 


Übersicht des Umsatzes von mobilen Apps:

  • 2009: 830,6 Millionen US-Dollar
  • 2010: 2,1 Milliarden US-Dollar; zum Vorjahr eine 252  prozentige Steigung
  • 2011: 3,8 Milliarden US-Dollar;zum Vorjahr eine 180 prozentige Steigung
  • 2014: 8,3 Milliarden US-Dollar; zum Jahr 2011 eine 218 prozentige Steigung

Bild / iHS iSuppli

Philipp Biel

hat 2008 mit bielsipod den Startschuss für dieses Projekt gegeben und ist im Laufe der Zeit zum Geschäftsführer des Biel Netzwerk, einem Zusammenschluss themenrelevanter Webseiten, geworden. Nebenbei studiert Philipp BWL & Management an der WHU in Vallendar und ist ein leidenschaftlicher Gründer.

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