Motorola’s neueste Produkte: Moto X, Moto G, Moto 360

Nicht weit von der IFA entfernt veranstaltete Motorola gestern eine exklusive Vorstellung jüngster Produkte in den Hotelräumen des Hotel de Rome. Neuheiten wie das Moto X, die derzeit wohl beste Smartwatch Moto 360 und das Moto G wurden vorgestellt und werden wohl auch bald auf dem freien Markt erhältlich sein. Was die Geräte können und ob sie den Markt revolutionieren werden, dass erfahrt ihr jetzt.

Moto X – das neue beste Android-Smartphone?

Moto-X-2014

Das neue Moto X könnte ab Anfang Oktober das wohl beste Android-Gerät am Smartphone-Himmel werden. Das besondere an Motorola’s Geräten ist, dass es in der reinsten Androidform ausgeliefert wird und so schnelle Updates sichergestellt werden können. Mit dem Moto X konnte Motorola bereits in der Vergangenheit Marktanteile, in einer eigentlich schon für als fest empfundenen Marktstruktur, sichern.

Ein 5,2 Zoll Display, eine abgerundete Rückseite die sich frei nach Belieben aussuchen lässt und 2GB Ram und ein 2,4 GHz Snapdragon-Prozessoren sollen das Gerät sowohl optisch als auch technisch nach ganz oben katapultieren. Die Frontkamera bekommt 2MP und die Rückkamera 13MP, wobei das besondere wohl der Ringflash sein soll, der komplett um die Linse herum angesiedelt ist.

Besonders ist auch das Voice-Control Feature welches erstmalig auch auf externe Apps ausgeweitet wurde. Ein präsentierter Usecase war zum Beispiel die Nutzung des Moto X währrend der Fahrt. Über den GPS-Sensor und 4 externe Mikrofone wird automatisch die Fahrt mit dem Auto registriert, erfolgt nun ein eingehender Anruf oder SMS schlägt das Moto X sofort vor den Anruf entgegen zu nehmen, oder die SMS zu beantworten. Diese Sprachsteuerung wurde aber erstmalig auch auf externe Apps ausgeweitet, sagt man zum Beispiel „Schreib Antonio eine Nachricht per WhatsApp“ wird nurnoch nach der Richtigkeit des Namens Antonio und den Nachrichteninhalt gefragt und diese dann versendet. Ein Feature was wir uns für’s iPhone bisher nur wünschen können.

Negativ aber: Das Modell gibt wird es im Geschäft lediglich in einer 16GB-Variante geben und nur online im Moto Maker wird es auch ein 32-GB Modell zu erwerben geben.

Moto G – 179-199 Euro günstiges Einsteigerphone

Moto-G-2014

Ist das Portemonnaie gerade etwas schmaler? Für knapp 200€ bekommt ihr ab sofort das neue Moto G: ein Einsteigersmartphone mit 5 Zoll Display, 294ppi Auflösung, 1GB Ram und einem 4-Kern 1,2 GHz Qualcomm Snapdragon 400-Prozessor. Mitgewachsen ist auch der Akku, dieser bietet jetzt mit 2700mA angeblich genug, um bei vernünftiger Nutzung durch den Tag zu kommen.

Im Gegensatz zum Moto X ist das Einsteigerphone Moto G aufrüstbar: Durch einen micro-SD Slot lässt sich der Speicher des Smartphones unkompliziert auf die gewünschte Größe erhöhen. Auch hier greift wieder Motorolas „next Software“-Garantie, die das Update auf die nächste große Android-Stufe absichert. iPhone-Benutzer werden dies vielleicht nicht kennen, jedoch ist dies bei Apple nicht wirklich anders, auch wenn es nach außen so verkauft wird: Mit iOS 8 wird zum Beispiel das iPhone 4 keine Unterstützung mehr finden.

Moto 360 – Das Wunder am Handgelenk

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Die derzeit wohl gefragteste Smartwatch, auch unter Apple-Fans (korrigiert mich wenn ich falsch liege), scheint den Kommentaren nach die Moto 360 zu sein: die erste runde Smartwatch. „Die Moto 360 ist rund, denn das ist natürlich“, so der Vice President of Marketing Moritz Roth. Doch diese Natürlichkeit hat ihren Preis, technologische Bauteile waren bisher immer rechteckig und dies musste nun radikal geändert werden.

[blockquote cite=“Moritz Roth, Vice President of Marketing EMEA und APAC bei Motorola“]Die Moto 360 ist rund, denn das ist natürlich[/blockquote]

Die Smartwatch aus dem Hause Motorola soll im Oktober diesen Jahres für 250€ erhältlich sein und im Gegensatz zur ersten Samsung Smartwatch mit jedem Androidgerät gekoppelt werden können. Was Apple dem entgegenzusetzen hat wird wohl erst die vorrausichtliche Veröffentlichung der iWatch auf dem nächsten Apple Event zeigen. Bis dahin bleiben wir gespannt und hoffen, dass sich Apple vielleicht sogar einwenig von Motorola abgeguckt hat.

Philipp Biel

hat 2008 mit bielsipod den Startschuss für dieses Projekt gegeben und ist im Laufe der Zeit zum Geschäftsführer des Biel Netzwerk, einem Zusammenschluss themenrelevanter Webseiten, geworden. Nebenbei studiert Philipp BWL & Management an der WHU in Vallendar und ist ein leidenschaftlicher Gründer.

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