Neue Klausel im App Store: Promotion anderer Apps nur eingeschränkt möglich

Letzte Nacht hatten viele Nutzer mit einem Bug zu kämpfen, bei denen sie immer wieder die Nutzungsbedingungen des App Store akzeptieren mussten. Der Grund für den Bug war vermutlich eine große Anzahl von Nutzern, die während der gleichen Zeit, die Nutzungsbedingungen akzeptiert haben. Der Bug ist mittlerweile behoben und ein Blick auf die neuen Nutzungsbedingungen lohnt sich, denn Apple schließt damit aus, dass Apps anderer Entwickler in der eigenen App in bestimmten Formen präsentiert werden dürfen. Die Klausel ist dabei wieder so allgemein gehalten, wie das bei Apple schon fast üblich ist und gibt dem Konzern die Möglichkeit, Apps auf Wunsch aus dem App Store zu entfernen.

Apps die Apps promoten findet Apple nicht gut

Vermutlich soll die neue Klausel dafür sorgen, dass die immer größere Zahl an Apps, die nur Apps bewerben reduziert werden. Apps die „FreeAppADay“ oder „AppGratis“ könnten dabei im Wesentlichen im Fokus von Apple sein. Die Apps, die andere Apps im Wesentlichen promoten sorgen bei einigen Apps für ungeahnte Chartsprünge und sind für Entwickler ein wichtiges Instrument geworden, um die eigenen Apps bekannter zu machen. Die neue Klausel von Apple erlaubt es dem Unternehmen, dem einen Riegel vorzuschieben. Noch ist allerdings nicht klar, wie Apple genau diese Klausel einsetzen wird.


Bezahlung in der App auch nicht erlaubt

Eine schon jahrelang bestehende Klausel, die immer wieder für Diskussionen sorgt ist das Verbot integrierter Bezahllösungen innerhalb von Apps. Das hat bereits dafür gesorgt, dass Apps mit Dropbox Unterstützung und Amazon aus dem App Store zeitweise verschwunden sind. Beide Unternehmen mussten nachrüsten und die eigenen Bezahloptionen entfernen.