Nicht nur Apple hat Recht auf den Buchstaben i

Apples Produktpalette ist zwar darauf aufgebaut, aber nur weil es ein iPad, einen iPod und ein iPhone gibt, kann das Unternehmen den Buchstaben noch lange nicht für sich allein beanspruchen. Zu diesem Ergebnis kam zumindest das australische Gericht für Markenschutz.

Apple wollte einem anderen Hersteller den Namen „DOPi“ verbieten, mit dem dieser eine seiner Laptoptaschen betiteln wollte. Von rechts nach links gelesen würde der Name „DOPi“ „iPOD“ ergeben und das könnte Kunden verwirren, so die Begründung Apples. Der Hersteller der Laptoptaschen wies diesen Vorwurf zurück und machte deutlich, dass es weltweit noch mehr Markennamen geben würde, die ein „i“ enthielten und dass das „i“ nicht immer zwangsläufig mit Apple in Verbindung gebracht werden müsste. Das australische Gericht für Markenschutz gab dem Laptophersteller recht.

Auch in der Vergangenheit versuchte Apple schon ähnlich vorzugehen. So hatte das Unternehmen gegen die australische Supermarktkette Woolworth geklagt, weil diese bei einzelnen Produkten mit einem stilisierten Apfel um die Gunst der Kunden warben und nun sogar das ganze Logo wie ein Apfel aussieht! – „Da Woolworth aber auch eine Vielzahl an Äpfel verkauft, hat die Kette auch das Recht dieses Logo zu nutzten“, so ein australisches Gericht.

-2010 on iSn0w.de by Justin Paterson, Philipp Biel

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