Rabattierte iTunes Karten dürfen in Deutschland nicht für EBooks genutzt werden

Nach der Abmahnung durch deutsche Buchhändler gegenüber Apple im Bezug auf rabattierte iTunes Karten hat der Konzern reagiert und verkauft iTunes Karten ab sofort mit einem Hinweis, dass die Karten nicht für den Kauf von EBooks verwendet werden dürfen. Grund für diesen Hinweis ist die Buchpreisbindung in Deutschland, die mit Hilfe der rabattierten Karten umgangen werden können.

Technische Umsetzung noch unklar

Wie Apple intern zwischen rabattierten und nicht rabattierten iTunes Karten unterscheiden will ist derzeit unklar. Da die Karten registriert und aktiviert werden müssen ist es aber wohl problemlos möglich, zwischen den Karten zu unterscheiden. Das Blog iFun berichtet, dass der Kauf von EBooks mit den reduzierten Karten bisher noch ohne Probleme möglich war. Allerdins, so berichtet das Blog, hat es am Wochenende wohl Zahlungsprobleme mit den iTunes Karten gegeben.


ITunes Karten besonders bei Nicht Kreditkartenbesitzern beliebt

Die iTunes Karten werden besonders von iTunes Nutzern verwendet, die über keine Kreditkarte verfügen. Vor kurzem hat Apple die Karten in einem neuen Design veröffentlicht. Mit den Karten können Apps, Filme, Musik und andere Inhalte aus dem iTunes Store heruntergeladen werden. Auch Google hat seit kurzem in den USA ähnliche Karten im Programm, mit denen Inhalte im Play Store gekauft werden können. Der Konkurrent bereitet derzeit ein Angebot ähnlich dem von iTunes vor. So ist zum Beispiel ein Filmshop vor kurzem in Deutschland gestartet. Auch EBooks und Musik können bei Google gekauft werden. Das Prinzip mit den Karten hat sich mittlerweile etabliert. Vor kurzem bot die Rewe iTunes Karten für rund 2 Euro weniger an.