Streit mit FBI: Trump ruft zum Apple-Boykott auf

Der Streit zwischen Apple und dem FBI geht in die nächste Runde. Nun hat sich auch der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump zu dem Konflikt geäußert. Dieser ruft dazu auf, den iPhone-Hersteller zu boykottieren.

Bei einer Wahlkampfveranstaltung am Freitag in South Carolina, rief Präsidentschaftsbewerber Donald Trump zu Boykott gegen Apple auf, da das Unternehmen aus Cupertino dem FBI keinen Zugang zu Kundendaten gewähren möchte.

Der Konzern wurde im Vorfeld gerichtlich angewiesen, dem FBI beim Entsperren eines iPhones zu unterstützen. So soll unter anderem die Funktion abgeschaltet werden, die alle Daten löscht, wenn das Passwortt mehr als zehn Mal falsch eingegeben wurde. Apple CEO Tim Cook sagte bezüglich der Entscheidung, dass eine solche Software zu entwickeln, die Sicherheit aller schwächen würde.

Scheinbar haben ranghohe Apple-Mitarbeiter im Rahmen einer Telefonkonferenz mit US-Journalisten am Freitag, vier Wege vorgeschlagen, wie man Zugang zu den Informationen bekommen könnte, ohne das Passwort zu knacken.

Eine der Wege sei gewesen, das Gerät mit einem bekannten WLAN zu verbinden und die Daten innerhalb der iCloud auszulösen. Jedoch sei entdeckt worden, dass das Passwort der dazugehörigen Apple-ID geändert wurde. Und zwar als das iPhone bereits im Besitz des FBIs war.

Teaser & Image „Donald Trump“ (adapted) by Gage Skidmore (CC BY-SA 2.0)

Patrick Kiurina

Patrick Kiurina war 2015 bis Ende 2016 für die Netzpiloten aktiv und studierte vorher Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Uni Wien. Neben Technik interessiert er sich gleichermaßen auch für Sport und Musik.

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