Tim Cook: Der Stargast im US-Senat

Viele CEO’s von großen Firmen mussten sich bereits vor dem US-Senat für hinterlistige Machenschaften und Steuertricks verantworten. Viele nutzten diese Gelegenheit, um etwas Eigenwerbung zu betreiben und die öffentliche Meinung über sie zu beeinflussen. Aber niemand kann dies so mit so viel Charme und Charisma, wie Apple-CEO Tim Cook.

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Senatoren als Apple-Jünger

Kein Unternehmen in den USA ist derzeit so gefragt, wie das Unternehmen Apple. Apple, das inzwischen den weltweit größten Markenwert hat, noch vor Google und IBM, gehört zu Amerika, wie Hamburger und Freiheitsstatue. Dies wissen auch die vielen Senatoren, unter Leitung des Senators John McCain, die sich den Apple-CEO für seine vermeintlichen Steuertricks vornehmen wollten. Was als Anhörung und Anprangerung gedacht war, wurde bald zu einer Werbeplattform für den amerikanischen Unternehmer. Viele Kommentare vielen über die weltweite Verbreitung der Produkte von Apple und, dass viele sich ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen könnten. Die auf Angriff ausgerichteten US-Senatoren ließen schon bald von ihrer ursprünglichen Haltung ab und bestätigten die enorme Wichtigkeit Apples für den amerikanischen Wirtschaftsmarkt.

Apple gibt alles zu

[xyz-ihs snippet=“GoogleAdsense“]Wie schnell sich auch die Stimmung im Saal zu Gunsten des vermeintlichen Steuerflüchtlings Tim Cook gewendet hat, so gibt er dennoch eine ausführliche Erklärung zu den Vorwürfen ab und betont dabei immer wieder, dass er sich vollkommen in einem legal zulässigen Rahmen bewegt habe. Betont hat er auch, die enorme finanzielle Belastung, die sich das Unternehmen so bereits aufbürdet, sein es 6 Milliarden Dollar Steuern alleine im Jahr 2012, oder die 100 Millionen Dollar Investitionen, die es bereits in diesem Jahr investiert habe.

Philipp Biel

hat 2008 mit bielsipod den Startschuss für dieses Projekt gegeben und ist im Laufe der Zeit zum Geschäftsführer des Biel Netzwerk, einem Zusammenschluss themenrelevanter Webseiten, geworden. Nebenbei studiert Philipp BWL & Management an der WHU in Vallendar und ist ein leidenschaftlicher Gründer.

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