Zattoo kann ab Sommer auch RTL empfangen

zatto_com1Fernsehen auf dem iPhone und dem iPad kann derzeit vor allem über DVB-T oder über den Onlinedienst Zattoo empfangen werden. Damit ist die Anzahl der verfügbaren Kanäle sehr eingeschränkt gewesen. Damit beschränkt sich die Auswahl zur Zeit vorwiegend auf öffentlich-rechtliche Sender, die mit den Geräten empfangen werden können. Das ändert sich jedoch bald. So will die RTL Gruppe ab dem Sommer seine Sender RTL, RTL II, Super RTL, Vox und n-TV über Zattoo verbreiten. Voraussetzung für den Empfang über diese Plattformen ist ein HiQ-Account bei dem Onlinedienst.

Die vorgeschaltete Werbung hinderte RTL bisher an der Aufschaltung

Schon seit längerer Zeit verhandeln die Privatsendergruppen RTL sowie Sat.1/ProSieben mit dem Onlinedienst. Einer Einigung stand bisher die eingeblendete Werbung von Zattoo im Weg, die vor dem Start eines Streams läuft. Mit der Einführung von Premium-Accounts wie etwa dem HiQ-Abo kann die Werbung abgeschalten und auch die Bildqualität beim Fernsehen erhöht werden. Genau diese Accounts waren es, die RTL letztlich von einer Verbreitung über den IPTV-Dienstleister überzeugten. RTL wird dementsprechend auch lediglich über den Bezahlaccount zur Verfügung stehen. Den Bezahlaccount gibt es ab einem Preis von 4,99 Euro zur Verfügung. Auch Jahresabos können abgeschlossen werden.[xyz-ihs snippet=“GoogleAdsense“]

Zattoo steht für zahlreiche Plattformen zur Verfügung

Zattoo ist für jede Menge Betriebssysteme und Plattformen verfügbar. Fernsehen kann mit der App zum Beispiel über iPad und iPhone geschaut werden. Voraussetzung ist eine WLAN Verbindung. Über eine Mobilfunkverbindung können die Streams derzeit aus rechtlichen Gründen nicht abgerufen werden. Für den mobilen Empfang ohne WLAN Verbindung ist EyeTV Mobile von Elgato empfehlenswert.

Christoph Till

hat vom Februar 2012 bis zum Mai 2013 alle Hauptnachrichten von appleunity verfasst. Seine Leidenschaft ist das Radio und so ist es auch kein Wunder, dass er sich eine Auszeit genehmigt um vorerst der Moderatorentätigkeit nachzugehen.

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