Zungle Panther: Musik per Knochenschall

Bei der Zungle Panther handelt es sich um eine Bluetooth-Sonnenbrille, die im Grunde genommen mehr ein Headset ist als Accessoire. Mit diesem ist der Nutzer nämlich dazu in der Lage Musik zu hören und zu telefonieren, allerdings komplett ohne Kopfhörer. Zungle Panther richtet sich somit an diejenigen, die gerne Musik genießen während Sie einer Aktivität im Freien nachgehen. Beispielsweise lassen sich somit bequem Anrufe beim Fahrrad fahren entgegennehmen.

Aber wie lässt sich das Ganze ohne die Verwendung von Kopfhörern umsetzen? Die Antwort ist Knochenschall-Übertragung. Hierbei handelt es sich um eine Technik, bei der Schallwellen von einem Vibrationslautsprecher über die Knochen im Kopf an das innere Ohr des Hörers weitergeleitet. Auf diese Weise kann nur der Träger selbst die Töne wahrnehmen.

Die Technik ist dabei nicht gänzlich neu, mit einem Kopfhörer und einem ähnlichen Produkt für Schwimmer, wurde die Technik schon vorher erfolgreich verwendet. Neben den technischen Aspekten, ist ein großer Pluspunkt der Zungle Panther seine Schlichtheit. Trotz der innovativen Technik die in dem Gerät steckt, wirkt die Bluetooth-Sonnenbrille nicht wie ein Gerät zur Tonwiedergabe und lässt sich somit problemlos in den sommerlichen Alltag integrieren.

An der Innenseite des Brillenbügels befindet sich ein Regler, mit dem sich Anrufe und Musik steuern lassen. Mit einem versteckten USB-Port lässt sich der integrierte Akku mit 300 mAh aufladen. Der soll reichen um etwa vier Stunden Musikwiedergabe zu gewährleisten. Praktisch ist auch das äußerst geringe Gewicht der Zungle Panther von lediglich 45 Gramm. Erhältlich ist die Bluetooth-Sonnenbrille in fünf Farbausführungen.

Das Crowdfunding-Projekt läuft noch etwa einen Monat. Derzeit sind es fast 1.000 Subventionen und mehr als 100.000 US-Dollar, die das Gadget eingebracht hat. Für rund 80 Euro lässt sich die Zungle Panther vorbestellen.

Patrick Kiurina

Patrick Kiurina war 2015 bis Ende 2016 für die Netzpiloten aktiv und studierte vorher Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Uni Wien. Neben Technik interessiert er sich gleichermaßen auch für Sport und Musik.

More Posts - Twitter