Amazon streikt: keine Käufe über die Kindle-App

So manch einer dürfte bemerkt haben, dass Apple die Konditionen für den Store angepasst hat. Hier dürfen Verkäufer von eBooks keine Links mehr zu den eigenen Webseiten anbieten, sondern müssen Einkäufe über Apple abwickeln lassen.


Das sich so manch ein Unternehmen dagegen wehren will, ist verständlich. Denn finden kann man hier immerhin eine Provision von 30 Prozent, die von Apple einbehalten wird. Zudem sind es auch persönliche Daten zu der Art der Zahlung von Kunden, welche man als Verleger nur ungern mit dem Unternehmen aus Cupertino teilen will.

Amazon hat mit seiner Kindle-App nun ein deutliches Zeichen gesetzt, indem das Unternehmen nicht nur die Links zum eigenen Shop aus der App entfernte, sondern auch die Bezahlung über Apple sperrte. Möchte man nun als Kunde eBooks von Amazon erwerben, muss man separat die Webseite des Unternehmens aufsuchen.

Amazon-Verpackung-Paket © flickr / TorleyWenig begeistert ist man über diese Entscheidung nicht nur bei Apple, sondern ebenso auch unter den Nutzern der Kindle-App. Diese beschweren sich nun über den fehlenden Button für den Kauf des jeweiligen Buttons und teilen zahlreiche negative Bewertungen im App Store aus.

Gespannt bleibt zu sehen, wie Amazon mit dieser schwierigen Situation umgehen wird und ob Apple bei den eigenen Regelungen bleibt. Bis dahin müssen sich Freunde der Kindle-App mit dem Umweg über den Browser zufriedengeben.

 © Bild: flickr / Torley

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