Apple arbeitet an Software gegen Flashback Malware

Die Flashback Malware scheint jetzt zu einem immer größeren Problem zu werden. Nachdem diverse Unternehmen und kleine Programmierer bereits Lösungen veröffentlicht haben, arbeitet Apple jetzt an einem eigenen Entfernungstool. Dieses soll in den nächsten Tagen erscheinen. Gleichzeitig gibt Apple über eine Supportseite Tipps, wie mit der Malware umgegangen werden soll.

Provider sperren Verteilserver

Auf der Supportseite heißt es: „Apple arbeitet an einem Tool zum Finden und Entfernen der Malware“. Gleichzeitig empfiehlt Apple, das neuste Java Softwareupdate einzuspielen, sofern Java installiert ist, um der Malware keine Chance auf dem eigenen Rechner zu geben. Die Flashback Malware wurde von einem Trojaner zu einer Malware, die sich einfach durch Surfen im Internet installiert. Bisher gibt es nur Tools, die dafür ausgelegt sind, die Schadsoftware zu finden aber nicht zu entfernen.

Provider sperren Verteilserver


Eine weitere Maßnahme wurde zudem von Apple eingeleitet, mit der die Verbreitung der Software unterbunden werden soll. Dazu hat Apple sämtliche Internet Service Provider kontaktiert und sie darum gebeten, die Verbreitungssoftware für die Flashback Malware zu sperren. Derzeit sind rund 600000 Macs weltweit mit der Schadsoftware infiziert. Gefährlich ist das Programm nur für Nutzer, die einen Mac oder MacBook mit der alten Java Version verwenden. Auf vielen Macs ist Java allerdings nicht mehr installiert.

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