Apple-Event: Neue Macbook-Pro-Modelle

Im September erst wurde das neue Apple-Flaggschiff iPhone 7 präsentiert, doch für den Kultkonzern aus Cupertino war das noch nicht das Ende für dieses Jahr. So lud Apple gestern Abend 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ) zu einem Event, auf dem seit langer Zeit mal wieder neue Mac-Hardware präsentiert wurde.

Zum 25. Geburtstag des MacBooks, eines der ältesten Produkte der Konzerngeschichte, präsentierte Apple eine Generalüberholung seines Premium-Modells MacBook Pro. So verfügt dieses nun über eine konfigurierbaren Display-Leiste statt der üblichen Funktionstasten.

Das neue MacBook hat nun also eine Touch Bar. Dabei handelt es sich um ein Touch-Display, welches je nach Anwendung verschiedene Funktionen bietet, wie beispielsweise einen Schnellzugriff auf Twitter und Facebook. Zudem kann das MacBook nun über die Touch-ID-Funktion per Fingerabdruck entsperrt werden und man kann sich für Bezahldienste anmelden.

Dünner sind die Geräte ebenfalls geworden, so sind sie je nach Größe des Bildschirms lediglich rund 15 Millimeter dick. Und auch in Sachen Gewicht hat sich was getan, so wiegt der 13-Zoller 1,3 Kilogramm, während der 15-Zoller 1,8 Kilogramm auf die Waage bringt.

Natürlich hat sich aber auch im Inneren was getan. In allen Geräten sind daher Intel Core-i5- oder Core-i7-Prozessoren der sechsten Generation vertreten. Je nach Modell verfügen die Geräte außerdem über einen in den Prozessor integrierten Grafikchip oder über einen aktuellen AMD-Radeon-Chip mit bis zu 4 Gigabyte Speicher. Anschlüsse wie USB oder einen SD-Karten-Slot wurden von Apple gestrichen, so gibt es lediglich vier Thunderbolt-3-Anschlüsse. Für alles weitere werden teure Adapter fällig.

Die günstigste Version des MacBook Pro, welches in Silber und Spacegrau erhältlich ist, ist ein 13-Zoller ohne Touch Bar. Für dieses Modell werden 1.699 Euro fällig. Die 13-Zoll-Version mit Touch Bar gibt es ab 1.999 Euro. Für das Gerät mit 15 Zoll und Touch Bar müssen stolze 2,699 Euro gezahlt werden.

Insgesamt hätte man schon etwas mehr erwarten können als lediglich drei Versionen eines neuen MacBook Pro. Die Display-Leiste stellt zwar eine innovative Neuerung dar, allerdings sind die fehlenden Anschlüsse wie USB und der SD-Karten-Slot, nicht gerade würdig für ein Gerät welches Pro im Namen trägt. Das neben den vier Thunderbolt-3-Anschlüssen für alles andere wieder teure Adapter gekauft werden müssen, dürfte vielen Nutzern übel aufstoßen. Außerdem sind die Modelle mit Touch Bar preislich nicht gerade ein Schnäppchen.

Image by Apple

Patrick Kiurina

Patrick Kiurina war 2015 bis Ende 2016 für die Netzpiloten aktiv und studierte vorher Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Uni Wien. Neben Technik interessiert er sich gleichermaßen auch für Sport und Musik.

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