Apple ist unsicher!

Die Zeiten als sicherstes Betriebssystem scheinen passé zu sein: iOS und Mac OS X haben schwerwiegende Sicherheitslücken!

Mit Wachstum kommt die Gefahr

[xyz-ihs snippet=“Adlinks“]Zuerst waren es die Nacktbilder aus der iCloud, dann WireLurker, Masque und nun auch der Bundesnachrichtendienst (BND), der sich Sicherheitslücken in Apple’s Betriebssystemen kaufen möchte. Apple scheint im Kreuzfeuer zahlreicher Hacker zu stehen und verschleiert dies seinen Nutzern. Man möchte das Image als sicherstes Betriebssystem waren und dafür braucht man kein Antiviren-Program – doch dieses braucht man, nur Apple will es nicht zugeben!

Mehr als 90% aller Computerinhaber nutzen Windows und weniger als 7% nutzen einen Mac, somit ist es kein Wunder, dass die meisten Viren und Hacks für Windows programmiert wurden. Auf dem Smartphone-Markt sehen diese Zahlen jedoch anderes aus: das iPhone ist eines der beliebtesten Smartphones. Kein Wunder, dass Hacker kontinuierlich versuchen in das eigentlich so geschlossene System einzudringen und dies immer öfters auch erfolgreich!

Die Fälle 1-3

Apple hat ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem. //Bild: appleunity
Apple hat ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem. //Bild: appleunity

Die Fälle 1-3 lassen sich größtenteils auf Sicherheitslücken in den Apple-Systemen zurückführen:

  1. iCloud Nacktbilderklau – Von mehreren weiblichen Stars wurde der Fotostream gehackt und die dort befindlichen Nacktbilder teilweise veröffentlicht (behoben)
  2. WireLurker – Der Hack schlich sich über einen gefälschten chinesischen AppStore zuerst auf Mac-Geräte und beim Anschließen eins iOS Gerätes per Kabel übertrug sich dieses auf das Gerät (teilweise behoben)
  3. Masque Attack – getarnt als normale App, welche nicht aus dem AppStore heruntergeladen wurde, schleicht sich der Virus auf iOS Geräte ein (seit Juli nicht behoben!)

Der BND als Hack-Käufer

Als wären die Sicherheitslücken an sich nicht schlimm genug, plant nun auch der deutsche Bundesnachrichtendienst Sicherheitslücken aufzukaufen um so ihre eigene Überwachungssoftware zu übertragen. Man sei gerne dazu bereit bis zu 300.000 Dollar für eine Sicherheitslücke zu bezahlen – ein Vorgehen was auf heftigste Kritik stößt. Der BND bedenkt jedoch nicht, dass durch die Nachfrage illegale Hackeraktivitäten gefördert werden, damit werden weitere Lücken erkannt und können von Hackern vor dem Verkauf ausgenutzt werden.

Dieser Artikel wurde vom selbigen Autor Philipp Biel inhaltlich ausführlicher zuerst auf Netzpiloten.de veröffentlicht.

Philipp Biel

hat 2008 mit bielsipod den Startschuss für dieses Projekt gegeben und ist im Laufe der Zeit zum Geschäftsführer des Biel Netzwerk, einem Zusammenschluss themenrelevanter Webseiten, geworden. Nebenbei studiert Philipp BWL & Management an der WHU in Vallendar und ist ein leidenschaftlicher Gründer.

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