Apple muss wegen dem Care Protection Plan in Italien erneut eine Strafe zahlen

Apple hat in Italien schon einmal Ärger wegen dem Care Protection Plan hinter sich. Der Grund: Die Garantiezeiten würden nicht genau kommuniziert und zudem sei die in Italien gewährleistete Garantie von zwei Jahren nur gegen Bezahlung möglich. Tatsächlich beträgt die weltweit reguläre Garantie bei Apple lediglich ein Jahr. Deswegen soll das Unternehmen jetzt eine Strafe von 300000 Euro zahlen.

Bewusster Verstoß gegen das Gesetz?

Die AGCM, die sich in Italien für die Verbraucherrechte einsetzt, hat Apple jedoch nicht nur die Strafgelder aufgebrummt, sondern auch die Androhung einer 30 tägigen Schließung des lokalen Geschäts angedroht. Apple solle sich dem Gesetz in Italien anpassen, da sie sonst diese Kosequenzen zu tragen hätten. Die zweijährige Garantie ist nicht nur in Italien sondern EU-weit durch das Gesetz gewährleistet. Dementsprechend geht nicht nur Italien gegen Apple’s Care Protection Plan vor. Zehn weitere Länder wollten den Konzern bereits zu diesen Änderungen drängen.


Liegt eine Irreführung der Verbraucher vor?

Tatsächlich hat Apple mit seinem Care Protection Plan ein umstrittenes System, bei dem je nach Gerät lediglich bei Zahlung eines bestimmten Preises eine volle Gewährleistung stattfindet. Apple durfte bereits einmal in Italien Strafe wegen der Nichteinhaltung geltenden Rechtes zahlen und wurde auch schon durch Verbraucherschützer abgemahnt. An dem umstrittenen System hat das allerdings bisher eher wenig geändert.

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