Apple: Patent-Antrag auf „Multi-Touch“ abgelehnt

Trackpad Multitouch

Apple ist bekannt für neuartige Innovation. Ebenso bekannt ist das Anmelden neuer Patentwünsche von Seiten des Konzern aus Kalifornien. So auch der Antrag auf den Namen „Multi-Touch“, an dem man aber laut den jüngsten Erkenntnissen gescheitert ist. Begründung für die Ablehnung des Warenzeichen war, dass „Multi-Touch“ lediglich beschreibt, womit die Konsumer umgehen können.


Zudem ist der Multi-Touch eine Technologie, die eine bestimmte Ausführung beschreibt, aber kein fester Bestandteil eines Gerätes ist.

„Verkaufszahlen und – bis zu einem bestimmten Punkt – Ausgaben für Werbung sind nicht hilfreich, um zu belegen, dass die Öffentlichkeit den Begriff ‚Multi-Touch‘ mit dem Antragssteller verbindet“

Demnach sei es nicht mitentscheidend, ob man nur 10 Millionen oder nur 10.000 Geräte mit dieser Funktion verkauft würde, denn würde das Prinzip dasselbe bleiben und man werde die allgemeine Funktion auch nicht als Warenzeichen festigen lassen.

Schon 2007 stellte man den Antrag auf das Warenzeichen und begründete dies plausibel damit, dass man nach der Vorstellung des iPhones den Namen kommerziell nutzen werde. Der Versuch des Markenschutz wurde vor dem US-Patentamt eindeutig abgelehnt.

Apples Motiv klar

Natürlich ist der Sinn dahinter, dass andere Unternehmen den Namen „Multi-Touch“ nicht mehr verwenden dürfen, was für Seiten Apple gegenüber Samsung und Co ein großer Vorsprung bedeuten würde.

Erinnerung: „App Store“

Schon in der Vergangenheit hat man ähnliches mit dem firmeneigenen App Stores versucht durchzusetzen, nachdem die große Konkurrenz rund um Amazon den Namen „App Store“ verwendet hat. Hier behauptet man, dass der App Store klassisch für Apple-Produkte stehe und man diesen Namen ebenso patentlich schützen wolle.

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Bild: flickr.com / T J M

Philipp Biel

hat 2008 mit bielsipod den Startschuss für dieses Projekt gegeben und ist im Laufe der Zeit zum Geschäftsführer des Biel Netzwerk, einem Zusammenschluss themenrelevanter Webseiten, geworden. Nebenbei studiert Philipp BWL & Management an der WHU in Vallendar und ist ein leidenschaftlicher Gründer.

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