Apple-Patent sorgt für erhitzte Gemüter

Apple hat einen Patentantrag veröffentlicht, der für Aufregung sorgt. Demnach könnte Apple künftig den Kontostand des Nutzers überprüfen, um gezielt Werbung auf Mobilgeräten zu schalten. Sollte sich ein Kunde bestimmte Dinge nicht leisten können, dann wird die Werbung für diese nicht eingeblendet. Dadurch möchte Apple die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass auf die Werbung reagiert wird.

Dem Patentantrag zufolge, könne die Bezahlung der beworbenen Produkte über das iPhone oder iPad erfolgen, beispielsweise über PayPal oder über den Netzbetreiber (per Mobilfunkrechnung).
Beim hauseigenen Bezahlsystem, Apple Pay, achtet der iPhone-Hersteller nach eigenen Angaben darauf, dass die Daten der Nutzer privat und geschützt bleiben. Das ändert allerdings nichts daran, dass der Patentantrag bereits für große Aufregung sorgt.

Angesichts der hohen Datenschutzbedenken der Öffentlichkeit, halten Experten es allerdings eher für unwahrscheinlich, dass Apple das im Patentantrag beschriebene Vorhaben tatsächlich in dieser Art und Weise ausführen wird. In der Vergangenheit gab es bereits viele Patentanträge von Apple, die nie umgesetzt wurden. Trotzdem ist es interessant, dass der Antrag, der ursprünglich aus dem Jahr 2008 stammt, neu eingereicht wurde. Besonders da CEO Tim Cook noch im September 2014 betonte, dass Apples Geschäftsmodell nicht darin bestehe, Informationen über seine Nutzer zu sammeln.

Quelle: Maclife.de

Image „Free Apple Desktop“ (adapted) by „CAVE CANEM“ (CC BY-SA 2.0)

Patrick Kiurina

Patrick Kiurina war 2015 bis Ende 2016 für die Netzpiloten aktiv und studierte vorher Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Uni Wien. Neben Technik interessiert er sich gleichermaßen auch für Sport und Musik.

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