Apple: Samsung angeblich mit zu hohen Lizenzgebühren

iPad 2 und Samsung Galaxy Tab 10.1

Wer den Streit zwischen Apple und Samsung nachverfolgt hat, der wird wissen, dass der Technologie-Konzern derzeit in einem Patentstreit mit dem Elektronikkonzern aus Südkorea verwickelt ist. Dabei hat man unter anderm durchsetzen können, dass Samsung nicht mehr in der Lage ist, das Samsung Galaxy Tab 10.1 in Deutschland zu verkaufen. Ein herber Rückschlag, bedenkt man, dass dieser Tablet-PC als Killer des iPads gehandelt wurde. Jetzt wirft Apple dem Konzern vor, man würde zu hohe Lizenzgebühren fordern.

Erst vor Kurzem stand Apple unter dem Schussfeld von Samsung, da man Beweislagen finden konnte, die ganz klar gegen das iPhone sprechen würde. Dabei war die Rede, wie auch in diesem Fall, von den UMTS-Modulen, die man von Seiten Apples jedoch nicht abgekupfert haben sollte, sondern diese Technologie als allgemein rechtens bezeichnet hat. Doch scheint es dem Gericht an Beweismaterialien zu mangeln, sodass eine Entscheidung wohl erst mit der nächsten Verhandlung geben wird.

In dem anfangs beschriebenen Fall geht es darum, dass Apple dem Konzern vorwirft, man würde die Lizenzen ausschließlich dafür nutzen, um teure Lizenzgebühren zu verkaufen, was in den Augen des Unternehmens aus Cupertino nicht fair scheint. In diesem Punkt gibt es eine Abmachung, die dieses Verfahren schützen  beziehungsweise überteurte Lizenzen unterbinden sollte.

Warum eigentlich die Niederlande?

Man mag sich vielleicht fragen, wieso derart Verhandlungen immer in den Niederlanden statt finden. Der Grund liegt dabei ganz klar bei der Ausrichtung. Demnach werden wichtige Vertriebe in der Regel in dem Weststaat entschieden, weshalb auch die weiteren acht Staaten, in denen man Klagen eingereicht hatten, nicht ins Zentrum des Geschehens gedrängt werden.

Bild: Flickr.com / clintonjeff

Philipp Biel

hat 2008 mit bielsipod den Startschuss für dieses Projekt gegeben und ist im Laufe der Zeit zum Geschäftsführer des Biel Netzwerk, einem Zusammenschluss themenrelevanter Webseiten, geworden. Nebenbei studiert Philipp BWL & Management an der WHU in Vallendar und ist ein leidenschaftlicher Gründer.

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