Apple verkauft 350.000 digitale Lehrbücher in nur drei Tagen

Obwohl der Markt digitaler Lehrbücher sicher noch in den Kinderschuhen steckt, verkaufte Apple in seinem iBook Store in den ersten drei Tagen bereit 350.000 Exemplare. Wie das Marktforschungsunternehmen Global Equites Research ermittelte, besteht weiterhin eine hohe Nachfrage nach den bis zu $14,99 teuren Produkten.

Das Lehrbuch neu erfunden

Durch iBooks 2 können die Lehrbücher interaktiv auf dem iPad gelesen bzw. wiedergegeben werden. Dabei kann die Ansicht der Bücher zwischen dem Hoch- und Querformat gewechselt werden. Benutzer in der Lage durch Streichen über das Display


die Seiten umzublättern. Innerhalb der einzelnen Kapitel sorgen eingebettete Bilder und Videos für Hintergrundinformationen und eine bessere Verständlichkeit. Für die nötige Interaktivität kann der Studierende wie in herkömmlichen Lehrbüchern Texte markieren und persönliche Notizen hinzufügen. Aus den Notizen lassen sich auf recht einfache Weise Lernkarten erstellen und auf dem iPad anzeigen.

Partnerschaften mit wichtigen Lehrbuchverlagen

In den USA konnte Apple Pearson, McGraw Hill und Houghton Mifflin Harcourt bereits wichtige Schulbuchverlage für die digitalen Lehrbücher gewinnen. Viele Publikationen lassen sich auch kostenlos aus dem iBook Store herunterladen. Zur Entwicklung neuer digitaler Lehrbücher wird die App iBooks Author den Autoren kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Programm beinhaltet Vorlagen, mit deren Hilfe sich elektronische Bücher sehr einfach erstellen lassen. In iBooks Author lassen sich Texte aus Word-Dateien ebenso wie Bilder und Videos problemlos einfügen. Die Anwendung erstellt dann automatisch Abschnitte und Überschriften.

Philipp Biel

hat 2008 mit bielsipod den Startschuss für dieses Projekt gegeben und ist im Laufe der Zeit zum Geschäftsführer des Biel Netzwerk, einem Zusammenschluss themenrelevanter Webseiten, geworden. Nebenbei studiert Philipp BWL & Management an der WHU in Vallendar und ist ein leidenschaftlicher Gründer.

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