Apple vs FBI: NSA-Hack gibt Apple Recht

Dem Großteil von Euch wird bestimmt noch der Fall Apple vs FBI in Erinnerung sein. Apple-CEO Tim Cook hatte sich geweigert, der amerikanischen Bundespolizei FBI den Zugriff auf das iPhone eines Terroristen zu gewähren.

Das Thema wird in den USA aktuell wieder aufgegriffen. So hat sich herausgestellt, dass der NSA eine ganze Reihe wichtiger Sicherheits-Tools von Unbekannten entwendet wurde.

Experten zufolge zeigt das deutlich, dass Hacks dieser Art nicht ohne weiteres an Behörden gegeben werden dürfen, da diese unter Umständen in die falschen Hände gelangen könnten. Mit dem jüngsten Skandal sehen Experten die Strategie des Kultkonzerns bestätigt. Im Streit mit dem FBI hatte Cook immer wieder betont, wie gefährlich Hintertüren für das iPhone sind. Firmen und Individuen müssen für ihre Grundsätze und die Verbesserung der Dinge eintreten.

Die geklauten Tools wurden bereits in Bitcoin-Auktionen zum Handel angeboten. Zudem wurden Screenshots des Angebots veröffentlicht, welches die Existenz des Materials belegt.

Angeblich besteht für iPhone-Nutzer allerdings keine große Gefahr aufgrund des Datendiebstahls. So ist die Nutzung des Tools scheinbar nur mit einem enormen technischen Aufwand möglich.

Image „NSA“ (adapted) by Global Panorama (CC BY-SA 2.0)

Patrick Kiurina

Patrick Kiurina war 2015 bis Ende 2016 für die Netzpiloten aktiv und studierte vorher Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Uni Wien. Neben Technik interessiert er sich gleichermaßen auch für Sport und Musik.

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