Apple wegen Siri verklagt

Der amerikanische Apple Käufer Frank M. Fazio hat Apple wegen Siri verklagt. Grund dafür seien falsche Versprechungen die unter Anderem durch die Werbung über das Produkt verbreitet werden und seitens Apple nicht eingehalten werden. Der Käufer klagte unter Anderem darüber, dass im Spot Menschen gezeigt werden, die Klavier lernen, einen Krawattenknoten binden oder Restaurants finden. Apple werde aus Sicht des Klägers diesen Versprechnungen nicht gerecht.

Nutzer unzufrieden mit Siri

Ein wesentlicher Grund für die Klage könnte dabei die Unzufriedenheit des Nutzers im Bezug auf Siri sein. Das Produkt werde mit falschen Tatsachen beworben. Apple verstoße damit unter Anderem gegen kalifornisches Wettbewerbsrecht. Die Anwälte von Fazio planen, eine Sammelklage anzustrengen, die den Verkauf das iPhone 4s sowie eine Schadensersatzforderung vorsieht. Apple verschweige bei Siri auch den noch unfertigen Status. Siri werde nicht als Beta beworben. Ein Blick auf die Internetseite von Apple zeigt jedoch, dass das Betatag auch in Amerika direkt auf der Siriseite sichtbar ist.


Siri bereits von Apple Mitgründer kritisiert

Doch Fazio ist nicht der erste Kunde, der etwas an Siri herumzumäkeln hat. Steve Wozniak, einer der Mitbegründer des Applekonzerns machte bereits im vergangenen Jahr sehr kritische Aussagen über Siri im iPhone 4s. Die Funktion sei nur dann nützlich, wenn die Appleserver anstandslos erreichbar sind. Zudem liefere Siri nur sehr langsam und teilweise auch falsche Antworten. Viele Anfragen verstehe das System nicht.

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