Apple will keine Sicherheitssoftware für iOS

Apple soll ein Angebot von Kaspersky eine Sicherheitssoftware für iOS zu entwickeln abgelehnt haben. Dem Portal „The Register“ sagte Eugene Kaspersky, seines Zeichens CEO der Sicherheitsfirma, dass er enttäuscht von Apple sei und warnte gleichzeitig vor den Gefahren. Die Entwicklung einer App unabhängig von Apple sei nicht möglich, da die iOS-SDK das nicht hergebe.

„Bald sind Millionen Geräte infiziert“

Die Gefahren für iOS sind aus Sicht von Eugene Kaspersky groß. Seiner Meinung nach sei es nur eine Frage der Zeit bis über eine legale Software eine Malware in das System eingeschleußt. Diese würde sich dann schnell verbreiten sodass 10 bis 15 Millionen Geräte die Folge davon seien. Es sei zwar sehr schwierig, iOS zu infizieren, allerdings sei es nicht unmöglich. Ein erfolgreicher Angriff könnte sich laut Kaspersky auch auf die Kundenzufriedenheit der iOS Nutzer auswirken und somit einen schlechten Einfluss auf den Marktanteil haben.


Macs ebenfalls kritisiert

Mac OS ist in diesem Jahr bereits Opfer einer Trojanerattacke geworden. Im Zuge dessen hat Eugene Kaspersky die Updatepolitik des Konzerns heftig kritisiert. Apple reagiere zu langsam auf mögliche Gefahren. Verschiedene Sicherheitskonzerne hatten nach Bekanntwerden der Sicherheitslücke Software veröffentlicht. Die Infektion erreichte weltweit 600000 Macs die Java installiert hatten. Apple veröffentlichte kurz darauf ein Removal Tool zum Entfernen der Software.

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