Apple zahlt an Kläger von US Sammelklage insgesamt 53 Millionen Dollar

Bildschirmfoto_2013-04-12_um_13.35.16-aa5df16cf03b4710Die Apple-Kunden in den USA haben sich gegen ein Verfahren Apple’s gewährt, bei dem das Unternehmen Garantieleistungen verweigerten, weil der Flüssigkeitssensor das Eindringen einer Flüssigkeit anzeigte. Viele Apple-Kunden reichten eine Sammelklage ein, weil ihr Gerät nicht mit Flüssigkeit in Berührung gekommen sei. Die Sensoren im Kopfhöreranschluss und Dock Connector Anschluss reagierten nach ihrer Meinung auch auf Schweiß oder hohe Luftfeuchtigkeit. Laut einem Gerichtsdokument hat sich Apple nun offensichtlich außergerichtlich mit den Klägern einigen wollen und die Zahlung von einer Summe von 53 Millionen Euro als Entschädigung vorgeschlagen.

Garantiebestimmungen zwischen 2009 und 2010 geändert

Die Garantie deckt deswegen noch keine Flüssigkeitsschäden ab. Jedoch hat Apple zwischen 2009 und 2010 seine Garantiebestimmungen geändert. Praktisch bedeutet das, dass nicht mehr automatisch wenn die Sensoren rot oder rosa gefärbt sind von einem Flüssigkeitsschaden ausgegangen wird. Bei der aktuellen Klage geht es um Fälle bis zum iPhone und iPod Touch der dritten Generation, die noch nicht von der Änderung Apple’s profitiert haben.[xyz-ihs snippet=“GoogleAdsense“]

Apple wegen der Garantiebestimmungen immer wieder in der Kritik

Während in den USA das Prinzip der Sammelklagen von den Verbrauchern eingesetzt wird, um dem eigenen Ärger Luft zu machen, sind es hierzulande vor allem die Verbraucherzentralen, die gegen große Unternehmen wie etwa Apple vorgehen. Das zeigte sich zum Beispiel daran, dass die Verbraucherzentralen unter anderem in Italien gegen Apple’s Garantiebestimmungen vorgingen. Apple musste deswegen schon mehrfach Strafzahlungen leisten. In Europa wird dem Unternehmen vorgeworfen, die Garantiebestimmungen nicht eindeutig darzustellen. So werde dem Verbraucher nicht gezeigt, welche Rechte er auf Basis der Garantiebestimmungen in der EU habe.

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