Aspara bringt den Gemüseanbau in die Küche

Viele Lebensmittel, die wir täglich konsumieren, sind belastet mit allerlei Pestiziden. Auch wenn es in der EU zwar strenge Vorschriften gibt, wie sehr Lebensmittel belastet sein dürfen, so stellt sich für viele die Frage, was sie bedenkenlos essen können und was nicht. Einige argumentieren, es wäre inzwischen besser, selbst das Essen anzupflanzen. Nur so könne man sich zu 100 Prozent sicher sein, dass das was man isst, nicht schädlich ist. Und genau da setzt das chinesische Unternehmen „Aspara“ an. Sie entwickelten einen Mini-Indoor-Garten für die eigenen Küche.

Tomaten aus dem Heim-Anbau

Der Indoor Garten funktioniert durch ein vollautomatisches System. Sobald die Samen eingesetzt sind, kann man in der entsprechenden App angeben, welche Samen man wachsen lässt. Daraufhin reguliert das System automatisch die Wasser- und Lichtzufuhr. Des Weiteren kann man in der App einsehen, ob das System noch genug Wasser und die benötigte Temperatur hat. Außerdem zeigt sie an, wie lange es noch dauert, bis man ernten kann. Der Hersteller verspricht, dass man somit innerhalb von 30 Tagen das gewünschte Gemüse ganz einfach selbst anpflanzen kann. Mit Hilfe der sogenannten „Hydrokultur“ wachsen die Pflanzen. Dieser spezielle Wachstums-Vorgang funktioniert nicht mit Erde, sondern mit Mineral-Lösungen, die sich in den kleinen Kapseln befinden, die zu Beginn unten in das Gerät eingesetzt werden.

Laut der Firma verbraucht diese Anbaumethode nur zehn Prozent des Wassers, welches bei herkömmlichen Anbaumethoden verbraucht wird und dank der Hydrokultur wachsen die Pflanzen 25-30 Prozent schneller.

Kickstarter macht es möglich

Wie bei vielen neuen Konzepten, wurde auch hier die Kickstarter-Community gefragt, das Projekt zu finanzieren. Inzwischen wurden bereits 500.000 US-Dollar für den Indoor-Garten gesammelt. Wer das Projekt auf Kickstarter unterstützt, bekommt das Endprodukt um bis zu 40 Prozent günstiger. Die passenden Samen-Sätze liefert Aspara beim Kauf natürlich gleich mit.

Für ganz besonders findige Heim-Gärtner gibt es in der Aspara App die Möglichkeit, mit anderen Benutzern zu kommunizieren und die eigenen Wachstums-Erfahrungen auszutauschen. Mit dem derzeitigen Entwicklungszustand kann man Kopfsalat, Mizuna, Grünkohl, roten Kopfsalat, gemischten Salat, Baby-Leaf Salat und Rucola anpflanzen, sowie Basilikum, Koriander, Dill und Petersilie. Außerdem ist es möglich Cherry Tomaten, rote Radieschen und sogar Stiefmütterchen anzupflanzen. Ein Fest für jeden Hobby-Gärtner, der sich nicht die Hände schmutzig machen und trotzdem frisches, unbelastetes Essen genießen möchte.


Image by nikkytog / adobe.stock.com

Leonie Werner

möchte nach ihrem Abschluss des Gymnasiums mit Abitur erste Erfahrungen im Berufsleben sammeln. Sie absolviert bei den Netzpiloten derzeit ein Praktikum und hofft 2019 im Bereich Medien einen Studienplatz zu erhalten. In ihrer Freizeit beschäftigt sie sich mit Gaming und allem was sonst noch im digitalen Bereich Spaß macht.

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