China will mehr Arbeitsschutz von Apple

Apple CEO Tim Cook ist derzeit in China unterwegs. Dabei ist er auch mit Regierungsvertretern zusammen gekommen. Der Vize Regierungschef Li Kequiang hat von Apple und von multinationalen Konzernen generell mehr Aufmerksamkeit auf die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter in China gefordert. Die Chefs sollen mehr für ihre Beschäftigten sorgen.

Tim Cook kritisiert den fehlenden Schutz geistigen Eigentums

Bei dem Rundgang in den Foxconnwerken ging Tim Cook mit dem Regierungsvertreter auch an den Orten vorbei, an denen 2010 zahlreiche Mitarbeiter Selbstmord begangen haben. Bei dem Rundgang kamen neben der Sicherheitsproblematik auch andere Themen ins Gespräch. Dazu zählt unter Anderem der Namensstreit Apple’s mit dem Unternehmen Proview, welches den Namen iPad für sich beansprucht. Tim Cook beteuerte noch einmal, dass der Konzern die rechte rechtmäßig erworben hat.

Proview hat Hoffnungen im Bezug auf Einigung


Der Konzern Proview scheint auch Hoffnungen aus dem Besuch Cooks in China zu haben. Chinesische Anwälte betonen, dass der Besuch Cooks ein wesentlicher Schritt im Bezug auf eine Einigung von Proview mit Apple sein könnte. Der Konzern hat Apple in den USA verklagt und will einen Verkauf des iPads unterbinden. Grund dafür sind die Namensrechte, die Apple noch vor der Veröffentlichung des iPads von dem chineischen Konzern erworben haben will. In China sehen einige Händler bereits davon ab, das iPad zu verkaufen.

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