Das iPad im Bundestag – Ein Fauxpas?

Am Montag, den 21. Juni 2010, sorgte FDP-Politiker Jimmy Schulz im Bundestag für Aufruhr. Der Grund dafür sei die Benutzung eines iPads während seiner Rede. Dort, wo normalerweise ein mit einer stichpunktartigen Rede beschriebenes Blatt Papier hätte liegen müssen, befand sich Apples neuester Clou – das iPad.

Daher ist es auch umstritten, ob dieser Eklat seine Folgen mit sich tragen wird, da bislang jegliche Nutzung von Computern im Plenum gegen die Vorschriften verstieß. Obwohl Schulz darauf hingewiesen wurde, dass die Nutzung eines iPads in einer Rede verboten sei, war er sich nichtsdestotrotz den vielen Vorteilen des Tablets bewusst. Zum Beispiel ersetze das knapp 700 Gramm leichte iPad unzählige Papiere und Akten. Zudem sei es an der Zeit für neue, modernere Medien – auch im Bundestag, berichtete Schulz dem „Berliner Kurier“. Auch seine Partei sei für die Nutzung vergleichbarer Medien in der Politik. Welche Folgen dieser Fauxpas für den 41-Jährigen haben wird, bestimmt der Geschäftsordnungsausschuss.

3 comments

  1. Das Ipad kann man auch nicht als Computer bezeichnen. Ich finde es cool was der Jimmy Schulz gemacht hat.

  2. Heute ist es noch neu, aber der Mann machts vor. Genau der richtige Weg. Das iPad bietet sich geradezu für solchen Vorträge an. Ihr werdet sehen, bald ist dies der Standard. Weiter so Jimmy Schulz.

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Ich würd das mit den Computern im Parlament zulassen, denn was soll daran im Nachteil liegen?!

  • Das Ipad kann man auch nicht als Computer bezeichnen. Ich finde es cool was der Jimmy Schulz gemacht hat.

  • Heute ist es noch neu, aber der Mann machts vor. Genau der richtige Weg. Das iPad bietet sich geradezu für solchen Vorträge an. Ihr werdet sehen, bald ist dies der Standard. Weiter so Jimmy Schulz.