Erstes iOS-Entwicklungszentrum in Italien

Apple expandiert weiter und eröffnet das erste europäische iOS App Developer Center in Italien. In Zukunft soll das Programm aber auch auf andere Länder ausgeweitet werden.

Der Tech-Gigant aus Kalifornien will verstärkt in Europa um junge App-Entwickler für seine iPhones und iPads werben. Dazu baut der Konzern nun in Italien sein erstes Entwickler-Zentrum in Europa auf, wie diesen Morgen per Pressemitteilung verkündet wurde. Europa sei „Heimat einiger der kreativsten Entwickler der Welt“, so Apple-Boss Tim Cook. Nun wolle man der nächsten Generation helfen.

Das iOS App Entwicklerzentrum wird in einer Partnerinstitution in Neapel beheimatet sein und einen speziellen Lehrplan bieten, der tausende von zukünftigen Entwicklern darauf vorbereitet, Teil der erfolgreichen Entwickler-Community von Apple zu werden. Apple wird zusätzlich in Italien mit Partnern zusammenarbeiten, die Entwickler-Schulungen anbieten und Studenten somit zusätzliche Möglichkeiten eröffnen. Das Unternehmen aus Cupertino geht fest davon aus, das Programm auch auf andere Länder in der ganzen Welt auszuweiten.

Apple betonte, dass das “ beispiellose Wachstum“ des App Stores den Entwicklern in Europa dabei geholfen habe, über 10,2 Milliarden Euro durch den weltweiten App Verkauf zu verdienen. Apple schreibt weiter, dass in Italien dem App Store über 75.000 Arbeitsplätze zugerechnet werden könnten. In der Schweiz sollen es hingegen 28.500 sein und europaweit 1,4 Millionen. Diese Schätzungen basieren auf einer Studie des “Progressive Policy Institute“ aus Washington.

Trotz des geringeren Marktanteils, gilt iOS nach wie vor als die lukrativere Plattform. Android konnte in den vergangenen Jahren allerdings deutlich aufholen und stellt außerdem je nach Berechnung das Betriebssystem, auf bis zu 80 Prozent der verkauften Smartphones.

Teaser & Image „Upper West Side Apple Store“ (CC BY 2.0)

Patrick Kiurina

Patrick Kiurina war 2015 bis Ende 2016 für die Netzpiloten aktiv und studierte vorher Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Uni Wien. Neben Technik interessiert er sich gleichermaßen auch für Sport und Musik.

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