Foxconn: 300 Mitarbeiter drohen mit Suizid wegen fehlenden Zahlungen

300 Foxconn-Mitarbeiter vor Suizid

Foxconn steht seit längerer Zeit massiv unter Druck wegen extrem schlechten Bedingungen und Explosionen bei denen mehrere Menschen umgekommen sind. Auch gab es in der Vergangenheit sehr viele Selbstmorde, die jedoch mit Fangnetzen aufgefangen werden sollen. Wie wantchinatimes berichtet, werden sich über 300 Mitarbeiter des Unternehmens, welches zum großen Teil für Apple produziert, in den Tod stürzen, da sie die versprochenen Ausgleichszahlungen nicht erhielten.


Vor einigen Jahren waren die Arbeitsverhältnisse bei Foxconn verhältnismäßig gut, doch als man die Massenabfertigung begann, schwanden auch die „guten“ Arbeitsbedingungen. Vor wenigen Monaten kündigte Apple schärfere Kontrollen bei Zulieferern an, um sowohl den Mensch zu schützen, als auch Unfälle in großer Form zu vermeiden. Die Fabrikhalle, in der sich das Szenario abspielen sollte, war zugeteilt für die Konstruktion von Microsofts Xbox.

Der Konflikt zwischen Foxconn und den rund 300 Mitarbeitern begann mit einer attraktiveren Gehaltsforderung, die jedoch vom Unternehmen nicht gewährt wurde. Im Gegenteil: Man stellte die Angestellten vor die Wahl zu gehen und eine Entschädigungszahlung zu erhalten, oder für dasselbe Geld weiterzuarbeiten. Nachdem sich die meisten für eine Kündigung entschieden, haben die Obersten von Foxconn die versprochenen Zahlungen gestrichen und so entschieden die 300 Mitarbeiter sich gemeinsam in den Freitod zu stürzen. Eine traurige Schlagzeile, die man mit einem Kauf von Produkten aus dem Hause Apple, Microsoft, Nintendo oder Sony stetig unterstützt.

Quelle: wantchinatimes.com

Philipp Biel

hat 2008 mit bielsipod den Startschuss für dieses Projekt gegeben und ist im Laufe der Zeit zum Geschäftsführer des Biel Netzwerk, einem Zusammenschluss themenrelevanter Webseiten, geworden. Nebenbei studiert Philipp BWL & Management an der WHU in Vallendar und ist ein leidenschaftlicher Gründer.

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