Greenpeace demonstriert in Deutschland gegen schmutzige iCloud

Die Umweltaktivisten von Greenpeace geben keine Ruhe in puncto „schmutzige iCloud“ und haben vergangenen Samstag deutschlandweit zu Protesten gegen die Umweltverschmutzung durch Apple’s Clouddienste aufgerufen. Vor den Apple Stores in Hamburg, München, Oberhausen, Frankfurt und Dresden wurden Flyer verteilt und schwarze Luftballons mit aussagekräftigen Bannern platziert.

Apfelförmige Flyer gegen die Umweltverschmutzung

Auf einem grünen apfelförmigen Flyer proklamierte Greenpeace dabei, dass die iCloud zu 83 Prozent aus Kohle und Kernenergie betrieben werde und fordert dazu auf, die schmutzige Welt Apple’s zu entdecken. Zudem hat die Umweltorganisation ein Video veröffentlicht, welches zeigt wie eine Datei auf die iCloud geladen wird und wieviel Energie dabei verbraucht wird. Greenpeace wehrt sich gleichzeitig gegen die Aussage Apple’s dass die iCloud zu großen Teilen aus grünem Strom betrieben werde. Greenpeace wirft dem Konzern aus Cupertino vor, den Kohlestrom mit Zertifikaten sauber zu waschen.


Auch andere Unternehmen im Visier

Greenpeace hat bei seiner Klimastudie, die vor kurzem veröffentlicht wurde, nicht nur Apple im Visier. Auch Amazon und Microsoft ernten nicht gerade Lob wenn es um den Betrieb der eigenen Cloud geht. Lob bekam lediglich Facebook für den Aufbau eines Datenzentrum in Norwegen, welches mit erneuerbaren Energien betrieben werden soll. Gegen das Urteil von Greenpeace hat Apple ein Statement veröffentlicht, welches dem Unternehmen einen umweltfreundlichen Betrieb bescheinigen soll.

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