iFixit nimmt die fünfte Generation des iPod Touch auseinander

Immer wenn ein neues Gerät von Apple ausgeliefert wird, nehmen es die Jungs von iFixit auseinander. So ist es unter anderem schon mit dem aktuellen iPhone 5 passiert. Jetzt legen die Jungs von iFixit nach und haben den iPod Touch der fünften Generation auseinander genommen. Damit werden natürlich auch wieder Details zur Technik innerhalb des Gerätes offenbart, die vorher so nicht bekannt waren.

Nur eine Handvoll Teile im Vergleich zum iPhone 5

Es ist schon spannend, wie Apple es schafft Teile in ein Gerät zu bringen, dass nochmal 20 Prozent schmaler als das iPhone 5 ist. Im Vergleich zu dem Smartphone fehlt nämlich lediglich der Mobilfunkchip und die Teile, die für die Telefonie genutzt werden. Das ist allerdings schon eine ganze Menge, wie beim iPod Touch der fünften Generation gesehen werden kann. Ein Vergleich im Bezug auf die Anzahl der Teile zum iPhone 5 zeigt, dass der iPod Touch mit einer Hand voll Teilen auskommt während das iPhone 5 durchaus recht komplex ist. Das Logic Board und der Akku sind kleiner als im iPhone 5. Zudem besitzt das Logic Board des iPod Touch sowohl auf der oberen als auch der unteren Seite ein Oberflächenstruktur. Etwas, was die Bastler interessant fanden war mit dem Kopfhöreranschluss und dem Lightning Connector verbunden. Von diesen zwei Anschlüssen aus führt nämlich ein Kabel an das obere Ende des Gerätes und verbindet so die beiden Anschlüsse mit dem Logic Board. Etwas Ähnliches wurde bereits im August gesehen, als eine deartige Struktur als Leak in verschiedenen Blogs aufgetaucht war. Damals wurde behauptet es handele sich um ein Teil des iPad Mini. Damals wurde behauptet, dass der Kopfhöreranschluss des iPad Mini auf der unteren Seite des Gerätes zu finden sei. Neuere Leaks von Fotografien des Gerätes zeigen, dass der Kopfhöreranschluss stattdessen wie schon beim großen Bruder auf der oberen Seite des Gerätes zu finden ist.


Flash-Speicher kommt von Toshiba

Die anderen Teile, die der iPod Touch hervorbringt sind fast vorhersehbar. In dem Gerät steckt ein A5 Prozessor. Der Flash Speicher stammt von Toshiba. Zudem sind Chips enthalten, die sich um die WLAN Verbindung des Gerätes, die Touchscreen Funktion und andere Standarddinge kümmern. Etwas, was iFixit auch noch herausgefunden hat: Das Gerät ist schwer zu reparieren. Viele Elemente sind eng miteinander verzahnt und somit schwer auseinander zu bringen. Dieser Fakt kommt allerdings nicht überraschend. Bei mobilen Endgeräten möchte Apple nämlich nicht, dass sie vom Nutzer selbstständig repariert werden.

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