iOS 8.3 blockiert Desktop-Tools das App-Verzeichnis

Es gibt für Windows und OS X einige Anwendungen, die für das iPhone oder iPad einen Dateiexplorer bereitstellen. Damit lässt sich zum Beispiel Software für Spiele-Emulatoren installieren, die im App-Store nicht zugelassen sind. In IOS 8.3 wurde der Zugang zu diesen Tools nun allerdings von Apple gesperrt.

Tools wie iBackupbot, iExplorer, iFunbox, iTools und Phoneview erlauben den Zugriff auf die Verzeichnisse eines per USB an einen Mac- oder Windows-Rechner angeschlossenen iOS-Geräts. Das bietet sich an, um mal auf dem Gerät aufzuräumen, einzelne Daten zu sichern oder Software-Bestandteile außerhalb des iTunes App Stores auf dem Gerät abzulegen. Auf diese Weise können beispielsweise Spieldateien für Emulatoren installiert werden. Aber auch bei Lesesoftware oder Mediaplayer, ist das ein sinnvoller Weg, Daten zu importieren oder ein Backup von bestimmten Dateien anzulegen.

Nach dem Update auf iOS 8.3 funktioniert der Zugriff auf diese Programmverzeichnisse mit den Tools nicht mehr.

Auf Facebook berichten die Entwickler von iFunbox, dass Apple den Zugriff auf das Datenverzeichnis der installierten App blockiere. Die Anwendung sei damit für viele Benutzer wertlos. Ähnlich äußerten sich auch die Entwickler von iExplorer und iBrowse. Es dürfte sich bei dem Ganzen um eine Sicherheitsmaßnahme auf seitens Apple handeln. In den Sicherheitsupdates in iOS 8.3 wird dies allerdings nicht aufgeführt. Demnach hat Apple allerdings viele Änderungen im Sandbox-Bereich vorgenommen.

Image iPhone (iOS 8.3) (adapted) by Mahesh Mohan (CC BY 2.0)

Patrick Kiurina

Patrick Kiurina war 2015 bis Ende 2016 für die Netzpiloten aktiv und studierte vorher Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Uni Wien. Neben Technik interessiert er sich gleichermaßen auch für Sport und Musik.

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