iPhone 8: OLED-Deal zwischen Apple und Samsung

Laut einem Bericht des koreanischen Technik-Portals ET News, wird Samsung die OLED-Panels für das Kommende iPhone 8 liefern.

Das iPhone 7 ist noch nicht einmal erschienen und schon konkretisieren sich beim Kultkonzern aus Cupertino bereits Pläne für das kommende iPhone 8. Nach dem Technik-Portal ET News aus Korea zu urteilen, sollen iPhones in absehbarer Zukunft nicht mehr auf IPS-Technologie setzen, sondern auf Flexible OLED. Lieferant soll kein geringerer als Konkurrent Samsung sein. Insgesamt möchte der südkoreanische Konzern bis zu 7,47 Milliarden Dollar für die Produktion investieren. Diese doch recht hohe Investitionssumme, setzt sich aus den Ausgaben für neue Fabriken und Maschinen zusammen. Die aktuellen OLED-Produktionskapazitäten von Samsung, sollen für Apples iPhone-Bedarf bei weitem nicht ausreichen.

Frühestens Ende des ersten Quartals sollen die ersten Einheiten produziert werden. Zunächst seien zwischen 30.000 und 45.000 OLED-Bögen pro Monat geplant. Für 2016 würde das alleine einem geschätzten Investitionsaufwand zwischen 2,49 und 3,32 Milliarden Dollar für Samsung Display entsprechen. Im Jahr darauf soll sich die Produktion um etwa 45.000 zusätzliche Bögen erhöhen, was eine komplette Investitionssumme zwischen 6,64 und 7,47 Milliarden Dollar zur Folge hätte.

Ein Indikator für den Deal, sind mehrere Großaufträge für die südkoreanischen Display-Unternehmen AP Systems und HB Technology, deren Angebot unter anderem Fertigungsequipment für OLED-Displays umfasst. Zwar wird von den Unternehmen in den entsprechenden Verträgen garantiert, den Auftraggeber nicht zu erwähnen, allerdings wird trotzdem davon ausgegangen, dass es sich dabei um Samsung handelt.

Da das in diesem Jahr erwartete iPhone 7 zu früh für die Umstellung kommt, wird das iPhone 8 im Jahr 2018 als wahrscheinlichster Kandidat für eine OLED-Umstellung gehandelt.

Teaser & Image „Samsung Galaxy S6 Edge“ (adapted) by Kārlis Dambrāns (CC BY 2.0)

Patrick Kiurina

Patrick Kiurina war 2015 bis Ende 2016 für die Netzpiloten aktiv und studierte vorher Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Uni Wien. Neben Technik interessiert er sich gleichermaßen auch für Sport und Musik.

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