LTE Netze könnten zu riesigen Stromfressern werden

Cloud-Energiebedarf-2015-148ea0a40c97db58LTE ist auch Apple-Fans längst ein Begriff. Dabei handelt es sich um einen schnellen Mobilfunkstandard, der Datenraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde in Deutschland ermöglicht. So sind etwa anspruchsvolle Multimedia-Anwendungen wie etwa das Ansehen von Filmen oder das Hören von Internetradio auch mobil möglich. Doch der neue Standard hat auch eine Schattenseite. Forscher der Universität Melbourne prognostizieren, dass der Energiebedarf für die Basisstationen mit LTE ins Unermessliche steigen könnte und mahnen deshalb die Anbieter zur Zügelung des Energiebedarfs an.

Auch öffentliche WLAN’s könnten zu Stromfressern werden

Die LTE Netze könnten nach Einschätzung der Forscher bald ein Vielfaches der Energie von Cloud-Rechenzentren fressen. Auch bei öffentlichen WLAN Hotspots drohe diese Gefahr. Derzeit gibt es unterschiedliche Schätzmodelle, wie der Energieverbrauch in der Cloud 2015 aussehen könnte. Forscher gehen von 32 bis 43 Terawattstunden aus. Diese Energiemenge soll bis 2020 um ein Vielfaches ansteigen und dann rund 2 Prozent des weltweiten Energiebedarfs aus machen. Der große Energiebedarf der drahtlosen Netzwerke könnte zu einem K.O. Kriterium für die Verbreitung der schnellen drahtlosen Technologie werden. So könnte die Ausbreitung aufgrund des enormen Energiebedarfs beschränken.[xyz-ihs snippet=“GoogleAdsense“]

Auch Apple’s iPhone unterstützt LTE

Wer das aktuelle iPhone 5 besitzt, der kann mit dem Gerät auf das LTE Netz der Telekom in Deutschland zurückgreifen. Andere Anbieter werden derzeit noch nicht unterstützt. Für Kunden der Telekom ist LTE mit dem iPhone 5 derzeit in über 100 Städten verfügbar. Allerdings kann der schnelle Mobilfunkstandard über die vom iPhone unterstützte Frequenz nicht in ländlichen Gegenden genutzt werden. Gerade hier soll der Mobilfunkstandard aber seine Stärken zeigen können.

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