Neuigkeiten zur Flashback Malware

Über 600000 Systeme sollen mit der Flashback Malware infiziert worden sein. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Maßnahmen von Programmierern und Sicherheitssystemen um der Schadsoftware zu begegnen. Auch Apple scheint erste Schritte zu unternehmen, damit die Flashback Malware sich nicht weiterverbreitet.

Tools zum Finden der Malware

Ob ein Rechner infiziert ist können Nutzer mit Hilfe der Software „Flashback Checker“ herausfinden. Dieses Tool fasst sämtliche Kommandobefehle zusammen, mit denen die Schadsoftware gefunden werden kann. Möglichkeiten der Entfernung bietet das Tool allerdings nicht. Abhilfe kann hier die neue Sicherheitssoftware von Avira schaffen. Auch im Internet werden Maßnahmen ergriffen, damit die Schadsoftware und deren Weiterverbreitung unterbunden wird. Der Dienst Open DNS beispielsweise blockt ab sofort sämtliche Adressen, welche die Malware weiterverbreiten.

Kaspersky: Apple will helfen


Der Sicherheitskonzern Kaspersky gab heute bekannt, dass Apple selbst die Verbreitung unterbinden will. Malware wird oft über Botnetze verbreite die extern abgeschalten werden können. Dafür ist eine Modifikation des Codes der Malware notwendig. Kaspersky zweifelte allerdings daran, dass Apple allein die Malware abschalten kann, da das Unternehmen kaum Erfahrungen mit solchen Botnetzen und Schadsoftware hat. Apple will die Server, welche die Malware verbreiten, herunterfahren. Zudem will Apple die Verbreitung der Schadsoftware im Internet überwachen. Die Flashback Malware ist eine der größten Angriffe aus Mac OS.

CREW

Die Crew der Netzpiloten in Hamburg und Berlin setzt sich zusammen aus rund zehn festangestellten Redakteuren/innen, festen freien Blogger/innen sowie einigen Praktikanten. Alle Texte der Mitglieder unseres ausgedehnten Netzpiloten Blogger Networks erscheinen direkt unter deren Autorenhandle.

More Posts

3 comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.