Nike und Apple: Einigung im Sammelklage-Verfahren

Kunden die in den USA zwischen 2012 und 2015 ein Nike+ FuelBand gekauft haben, könnten möglicherweise Anspruch auf eine kleine Zahlung von Nike haben. Nachdem sich Apple und Nike nach einer Sammelklage mit den Klägern bezüglich des Nike+ FuelBand geeinigt haben, bekommt lediglich Nike finanzielle Konsequenzen zu spüren.

In der Sammelklage beschweren sich die Kläger darüber, dass Apple und Nike das Nike+ FuelBand irreführend beworben haben. So wurde die Werbung von den Klägern so interpretiert, dass das Gerät in der Lage sei, auf die Kilokalorie genau festzustellen, wie viel Energie der Benutzer bei physischer Aktivität verbraucht. Da dem allerdings nicht so ist, argumentierten die Kläger, dass das Fuelband dem Versprechen nicht gerecht werde.

Damit konnten die Kläger eine Einigung mit Nike erzielen. Wer demnach zwischen dem 19. Januar 2012 und dem 17. Juni 2015 ein Nike+ FuelBand gekauft hat, kann von Nike jetzt 15 US-Dollar zurückverlangen, oder erhält alternativ einen Geschenkgutschein im Wert von 25 US-Dollar für Nike-Läden. Der Anspruch der Käufer auf die Rückerstattung, ist bis 4. Januar 2016 gültig.

Obwohl Apple ebenfalls eine der beklagten Parteien war, hat das Verfahren für den iPhone-Hersteller keine weiteren Konsequenzen. Der Konzern muss weder Geld zahlen, noch Gerichts- oder Anwaltskosten tragen.

Quelle: Giga.de

Image „Nike FuelBand“ (adapted) by Peter Parkes (CC BY 2.0)

Patrick Kiurina

Patrick Kiurina war 2015 bis Ende 2016 für die Netzpiloten aktiv und studierte vorher Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Uni Wien. Neben Technik interessiert er sich gleichermaßen auch für Sport und Musik.

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