Proview droht mit Ärger bei Weiterverkauf des iPads in China

Der Kampf zwischen Proview und Apple geht weiter. Der chinesische Konzern hat die Vorstellung des neuen iPads offenbar als Provokation empfunden und einen Drohbrief an Apple geschrieben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. In dem Brief heißt es, dass Proview gegen alle Händler, die das neue iPad verkaufen, vorgehen will. Zudem sollen auch Zulieferer und Zwischenhändler belangt werden. Unterstützung bekommt Proview bei seinem Vorgehen von den Banken.

Marke iPad gehört seit 2009 Apple


Der Grund für das Interesse der Banken ist, dass sie die Gläubiger der maroden Firma sind und damit auch gleichzeitig die Rechte an der Marke iPad haben. Die SZ berichtet, dass unter Anderem die Bank of China sowie die China Development Bank möglicherweise Interesse an einer Auseinandersetzung mit dem Konzern aus Cupertino haben. Begründet wird der Anspruch damit, dass Proview 2009 nicht legitimiert, also berechtigt war, den Namen iPad an ein anderes Unternehmen zu überführen. Das könnte möglicherweise zu einem Verkaufsstop durch die Banken führen oder aber eine hohe Lizenzkostenzahlung hervorrufen.

Einfluss der Banken nicht unerheblich

Der jetzige Aufschrei der Banken kann gleichzeitig Einfluss auf das Urteil beim Revisionsgericht haben. Sind sie aktuell wirklich die Besitzer der Marke iPad könnten auf Apple ernsthafte Konsequenzen zu kommen. Ein Verkaufsstop ist, wie schon erwähnt, nicht auszuschließen.

CREW

Die Crew der Netzpiloten in Hamburg und Berlin setzt sich zusammen aus rund zehn festangestellten Redakteuren/innen, festen freien Blogger/innen sowie einigen Praktikanten. Alle Texte der Mitglieder unseres ausgedehnten Netzpiloten Blogger Networks erscheinen direkt unter deren Autorenhandle.

More Posts

1 comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.