Richterin stoppt Apple Ebook-Preise festzulegen

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Man könnte fast meinen, Apples lang andauernder Kampf mit der amerikanischen Justizbehörde wäre nun bald zu Ende. Aber Apple plant Widerspruch einzulegen.

Richterin Denise Cote hat einen finalen Richterspruch gemacht im Fall der Preisabsprachen bei Ebooks, zu denen sie Apple als schuldig befunden hat. Apple habe also tatsächlich sich mit mehreren Verlagen abgesprochen, um gemeinsam die Preise für Ebooks in die Höhe zu treiben. So soll Apple eine sogenannte Meistbegünstigtenklausel für mindestens 5 Jahre aus seinen Verträgen nehmen. Diese Klauseln haben dafür gesorgt, dass niemand Ebooks günstiger als Apple anbieten konnte und durfte.

Während Apple mit Sicherheit nicht glücklich über diese Entscheidung sein wird, ist es unweigerlich auch eine gute Nachricht, dass die Richterin nicht der Empfehlung der Justizbehörde gefolgt ist und Apples In-App Verkaufsmethode nicht ändern lassen hat. Die Empfehlung hat vorgesehen, dass in Zukunft Unternehmen wie Amazon Links in ihren eigenen Apps anbieten könnten, die den App Store umgehen könnten und so Apple um seine 30 Prozent Anteil bringen würden.

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Richterin Cote hat angemerkt, dass sie den Richterspruch so gestalten will und wollte, dass es die geringsten Auswirkungen auf Apples Tagesgeschäft hat.

Außerdem soll Apple von nun an von einem vom Gericht bestimmten Beobachter regelmäßig überprüft werden, damit Apples Aktivitäten nicht gegen Urheberschutzrechte verstoßen. Apple soll zudem einmal jährlich an einer Anhörung zur Befolgung der Urheberschutzrechte teilnehmen.

Es scheint nun, wie schon erwartet, dass Apple mit diesem Urteil nicht einverstanden ist und bereits Revision eingelegt hat. Wir werden weiterhin beobachtet, wie sich dieser Fall entwickelt!

 

Alexander Stebner

gehört bereits seit Juni 2013 zum Team und verfasst jeden Morgen mindestens zwei der täglichen Hauptschlagzeilen auf appleunity. Alexander reist derzeit um die Welt und befindet sich nach seinem langfristigem Aufenthalt in Seoul nun in der Hauptstadt Malaysias.

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