Rückschlag für Apples Auto-Projekt

Apple Store madness at night (adapted) by Pasu Au Yeung (CC BY 2.0) via Flickr
Bezüglich seiner Auto-Pläne, muss Apple einen überraschenden Rückschlag hinnehmen. Offenbar hat der Chef des Projekts das Unternehmen verlassen.

Wie das Wall Street Journal berichtet, hat Apple eine wichtige Schlüsselfigur für sein Auto-Projekt verloren. Steve Zadesky ist mit seinen 17 Jahren bei Apple ein echter Veteran und wirkte bereits bei der Entwicklung des iPods und iPhones mit. Seit 2014 sei der ehemalige Ford-Manager für das Apple-Projekt Titan zuständig gewesen.

Während das Wall Street Journal eine Quelle zitiert, die behauptet, dass Zadesky aus privaten Gründen das Unternehmen verlassen hat, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg: Das gesamte Vorhaben soll unter enormen Zeitdruck stehen, Deadlines seien so eng, dass sie nicht gehalten werden können. So habe Apple auf Zielvorgaben gedrängt, die nach Meinung einiger Mitarbeiter nicht realistisch seien. Welche Position Zadesky dabei eingenommen hat, ist unklar.

Vor rund einem Jahr wurde das erste Mal über die Entwicklung eines Autos durch den iPhone-Hersteller berichtet. Nach bisherigen Medieninformationen will Apple das Auto in Grundzügen zum Jahr 2019 fertig haben. Im Wall Street Journal hieß es jetzt unter Berufung auf informierte Personen, dass 2019 als mögliches Datum eher unrealistisch sei. Es wird davon ausgegangen, dass sich eine Produktion um einige Jahre verzögern wird.

Zwar gab es auf Seiten Apples bisher keine offizielle Bestätigung, dass überhaupt an einem Auto gearbeitet wird, allerdings wird im Silicon Valley fest davon ausgegangen, dass zumindest ein Entwicklungsprogramm besteht. Mehr als 1.800 Mitarbeiter sind an einem Standort in Sunnyvale zusammengezogen, den Apple extra angemietet hat und der sich nahe der Entwicklungszentralen von Mercedes und anderen Herstellern befindet.

Teaser & Image „Apple Store madness at night“ (adapted) by Pasu Au Yeung (CC BY 2.0)

Patrick Kiurina

Patrick Kiurina war 2015 bis Ende 2016 für die Netzpiloten aktiv und studierte vorher Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Uni Wien. Neben Technik interessiert er sich gleichermaßen auch für Sport und Musik.

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