Teardown vom iPad der vierten Generation zeigt den A6 Chip, das LG Display und den Lightning Connector

Wie immer wenn ein neues Gerät von Apple auf den Markt kommt, wird es erstmal auseinander genommen. Heute sind mit dem iPad 4 und dem iPad Mini gleich zwei neue Geräte auf den Markt gekommen und die Jungs von iFixit konnten es sich nicht nehmen lassen, die neuen Geräte mal ganz detailliert unter die Lupe zu nehmen. So wurde das iPad der vierten Generation auseinander genommen und zeigt, was in dem Gerät drin steckt.

A6X Prozessor wurde im September gefertigt

Ein interessantes Detail findet sich auf dem Prozessor des iPad 4. Dort ist ein Datumscode enthalten, der auf eine Fertigung des Chips in der 37. Woche des Jahres 2012 hindeutet. Mit anderen Worten: Der Prozessor wurde Mitte September gefertigt. Der A6X Prozessor basiert auf dem A6 Chip, der bereits im iPhone 5 enthalten ist. Der Chip wurde in den Grafikfähigkeiten erweitert, um leistungsfähig genug für das Retina Display zu sein. Andere wichtige Details am iPad 4 betreffen unter anderem das Display. Das wurde nämlich von LG gefertigt, während das iPad 3 Display von Samsung stammt. Jedoch kann das nicht verallgemeinert werden, ob Samsung jetzt keine Displays mehr für das iPad liefert, da Apple in der Regel mehrere Unternehmen auf einmal mit der Fertigung beauftragt.[xyz-ihs snippet=“GoogleAdsense“]

Apple gewinnt keinen Platz im Gehäuse durch den Lightning-Connector

Das Logic Board hat die gleiche Größe wie beim Vorgänger. Jedoch wurde das Chiplayout etwas verbessert. Der Lightning-Connector befindet sich in einem eingefassten Rahmen, der von der Größe her dem des vorherigen 30 Pin Dock Connectors entspricht. Mit anderen Worten: Apple hat durch den kleineren Lightning-Connector keinen Platz im Gehäuse gewonnen. Die neue Front Facing HD Kamera, die mit dem iPad der vierten Generation eingeführt wurde, ist etwas dicker als die Kamera im iPad 3. Jedoch passt sie genau in genau in den gleich großen dafür vorgesehen Platz im Gehäuse. Beim Akku hat iFixit festgestellt, dass sie die Seriennummer A1389. Das ist genau die gleiche, die bereits beim iPad 3 zu finden war. Noch mehr Gemeinsamkeiten finden sich auch im Bezug auf den RAM, der wie beim Vorgängermodell einen Gigabyte groß ist und auf zwei Elpida Chips aufgeteilt wurde.

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